Limburgerhof
Bürgermeisterwahl: Wann in Limburgerhof gewählt wird
Viel Spielraum beim Wahltermin hatte der Gemeinderat nicht. Laut Gemeindeordnung kann die Wahl zwar frühestens neuen Monate und spätestens drei Monate vor dem Ende von Poignées Amtszeit stattfinden. Allerdings wünscht der Gesetzgeber, dass Synergieeffekte genutzt werden. Da am 22. März 2026 der neue Landtag in Rheinland-Pfalz gewählt wird, ist es sinnvoll, auch die Bürgermeisterwahl in Limburgerhof an diesem Tag durchzuführen. Für eine mögliche Stichwahl wurde der 12. April festgelegt.
Fest steht jetzt schon, dass Poignée (49) eine zweite Amtszeit anstrebt. Die CDU Limburgerhof hat ihn bei der Mitgliederversammlung am 27. Juni einstimmig nominiert. „Mit Andreas Poignée schicken wir einen überaus kompetenten, engagierten und nahbaren Kandidaten ins Rennen“, erklärte der Vorsitzende der CDU Limburgerhof, Christoph Winhard. „Er hat bewiesen, dass er unsere Gemeinde mit Augenmaß, Ideenreichtum und großem persönlichen Einsatz voranbringt.“
Wie schon bei seiner ersten Wahl im Jahr 2018 wird Poignée wohl mindestens einen Gegenkandidaten haben. Damals trat er gegen Ralf Michalak (SPD) an und bekam 54,23 Prozent der Wählerstimmen. Auch für die kommende Wahl möchte die SPD einen Kandidaten stellen. „Sicher ist es im Sinne der Demokratie wünschenswert, dass die Bürgerinnen und Bürger eine echte Wahl haben. Unsere Findungskommission ist deshalb vor einigen Wochen in die Kandidierendensuche gestartet“, sagt Fraktionssprecher Bernd Lohe mit Verweis auf einen Facebook-Post. Bis Ende August soll die Entscheidung fallen.
Die anderen im Rat vertretenen Fraktionen möchten sich noch ein bisschen Zeit lassen mit der Entscheidung. „Wir haben uns in der Fraktion beraten, aber es ist noch keine Entscheidung gefällt worden“, sagt Monika Bier (FWG). Oliver Neuman (FDP) stellt in Aussicht, dass seine Partei die Entscheidung nach Befragung der Mitglieder im Herbst treffen wird. „Wir überlegen, ob wir einen Kandidaten nominieren wollen, aber da ist noch nichts spruchreif“, erklärt Raymond Kompa (Grüne).