Rhein-Pfalz Kreis Azubis gesucht

Placeholder-Image

Junge Leute, die gerne eine Ausbildung in der Region machen möchten, können heute und am morgigen Samstag in Grünstadt die Betriebe des Ausbildungsverbunds Leiningerland kennenlernen.

Schon seit Montag konnten Präsentationen der einzelnen Ausbildungsbetriebe im Foyer des Rathauses der Verbandsgemeinde Grünstadt-Land betrachtet werden. Heute von 14 bis 16 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr werden auch Vertreter der Firmen anwesend sein, um Fragen von Ausbildungssuchenden und Eltern zu beantworten. Neben den Firmenvertretern werden auch Auszubildende vor Ort sein, die für die Jugendlichen „zugänglicher“ seien, teilt Martina Nighswonger von der Firma Gechem aus Kleinkarlbach bei einem Pressegespräch mit. Wie berichtet, hat Nighswonger vor zwei Jahren einen regionalen Ausbildungsverbund initiiert, da die BASF Ende 2012 den Ausbildungsverbund mit ihrer Firma eingestellt hatte. Neben Gechem sind an dem Projekt die Wellpappe Sausenheim, Drahtzug Stein aus Altleiningen, die Gießerei Gienanth aus Eisenberg, die Firma EKW aus Eisenberg, die Gebrüder Blüm aus Grünstadt, ASS Elektronik aus Grünstadt und Elektro Krück aus Grünstadt beteiligt. In Kooperation mit der Südzucker AG und den Pfalzwerken bietet der Ausbildungsverbund Leiningerland so die Möglichkeit, eine qualifizierte Ausbildung in der Region zu absolvieren. Die Kooperation besteht in den Berufen Mechatroniker, Maschinen- und Anlagenführer, Packmitteltechnologe, Industriemechaniker und Elektrotechniker. Auszubildende der teilnehmenden Firmen haben die Möglichkeit, in alle Firmen „hineinzuschnuppern“ und die Lehrwerkstätten von Südzucker, Gienanth und den Pfalzwerken zu nutzen. Im Frühjahr fand die Premiere der Ausbildungsbörse statt. Allerdings sei das nicht der richtige Zeitpunkt, um einen Ausbildungsplatz zu suchen, so Nighswonger. Fürs nächste Jahr sei es noch zu früh gewesen und fürs laufende Jahr zu spät. Der September-Termin sei der ideale Zeitpunkt, um mit den Ausbildungsbetrieben für das Ausbildungsjahr 2015 ins Gespräch zu kommen. Auch für Eltern soll die Veranstaltung eine Möglichkeit sein, Fragen rund um die Ausbildung ihrer Kinder beantwortet zu bekommen. Allerdings sei sie in erster Linie für Jugendliche gemacht, so Peter Dell, Geschäftsführer des Beratungsbüros Kobra. (tbss)

x