Rhein-Pfalz Kreis Axel Fischer will Ortsbürgermeister werden

A. Fischer
A. Fischer

«Rödersheim-Gronau.»Wenn nächstes Jahr Bürgermeister und Räte neu gewählt werden, wird sich Axel Fischer für die Sozialdemokraten um das Amt des Rödersheim-Gronauer Ortsbürgermeisters bewerben. Das hat er am Mittwoch bei einem Informationsabend des SPD-Ortsvereins mitgeteilt.

Axel Fischer ist 44 Jahre alt, seit 16 Jahren verheiratet und Vater einer elfjährigen Tochter sowie eines fünfjährigen Sohns. Er arbeitet als Projektleiter bei Siemens, war davor unter anderem acht Jahre lang Betriebsratsvorsitzender bei einem mittelständischen Unternehmen mit 150 Beschäftigten und geht in seiner Freizeit gerne im Pfälzerwald spazieren. Politisch ist Fischer bisher noch nicht in Erscheinung getreten, bekannt dürfte er vielen Menschen im Ort dennoch sein durch sein Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr. Der gehört er seit 28 Jahren an, hat die Gronauer Brandbekämpfer acht Jahre als Wehrführer geleitet. Außerdem hat Fischer 16 Jahre lang als Jugendfeuerwehrwart des Rhein-Pfalz-Kreises fungiert und ist seit 2015 stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur. „Ich möchte immer etwas erreichen, und gemeinsam können und müssen wir in Rödersheim-Gronau auch etwas erreichen“, begründete Fischer seine Kandidatur. Denn innerhalb der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim friste die Ortsgemeinde ein Schattendasein und sei nicht zuletzt gegenüber den beiden anderen Ortsgemeinden Dannstadt-Schauernheim und Hochdorf-Assenheim stagniert. Die Ursache hierfür sieht der 44-Jährige darin, „dass vieles nicht oder falsch bearbeitet wurde“. Das möchte er im Falle eines Wahlerfolgs ändern und „versuchen, unsere Gemeinde ein bisschen voranzubringen“ – auch in Zeiten beschränkter finanzieller Möglichkeiten. Es gebe viele Wege, die zum Ziel führen. Seine noch überschaubare politische Erfahrung räumt Fischer ein, doch er sei umgeben von einem kompetenten Team und nehme jederzeit gerne Anregungen von Bürgern auf, wo Handlungsbedarf besteht. Als schon jetzt offensichtliche Themen nannte der SPD-Kandidat das geplante Gewerbegebiet Östlich der Assenheimer Straße und das Neubaugebiet Südlich der Kirche St. Leo. Um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen und im Gespräch zu bleiben, werde der Rödersheim-Gronauer Ortsverein künftig regelmäßig einen kleinen Stammtisch anbieten, sagte Schriftführerin Vanessa Ost. Als erste Wünsche ergänzten Gäste eine bessere Anbindung des Schienennahverkehrs in Richtung Ludwigshafen und Mannheim – nicht zuletzt im Hinblick auf das Hochstraßen-Projekt – sowie durchgehend befestigte Radwege in die Nachbargemeinden Ellerstadt, Gönnheim und Meckenheim. Der Geschäftsführer des SPD-Unterbezirks Vorderpfalz, Walter Feiniler, kritisierte bezüglich der Hochstraße, dass die Kommunikation zwischen Landrat und Ludwigshafener Stadtspitze offensichtlich nicht funktioniere. Er rechne mit Verkehrschaos. Uwe Schölles vom SPD-Gemeindeverband Dannstadter Höhe begrüßte die frühe Kandidatur. Das sei wichtig, gerade weil die Partei derzeit mit lediglich drei Mandaten im Ortsgemeinderat einen schweren Stand habe. Feiniler gab als Ziel vor, die Oberbürgermeisterwahl in Speyer zu gewinnen und bei der Kommunalwahl 2019 hoffentlich auch in vielen Kreiskommunen wieder Sozialdemokraten als Rathauschefs zu stellen. Vorstand Bei der Versammlung präsentierte der Ortsverein den Ende November neu gewählten Vorstand. Vorsitzender: Willi Ettinger, Stellvertreter: Wolfgang Klamt, Schriftführerin: Vanessa Ost, Kassiererin: Astrid Plehn, Besitzer: Norbert Jakob, Axel Fischer, Marco Koob, Leo Keiper.

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