Rhein-Pfalz Kreis aus der region: Müllheizkraftwerk auf Platz drei

Das 1967 errichtete Ludwigshafener Müllheizkraftwerk zählt nach eigenen Angaben zu den besten in Deutschland. Bei einer Untersuchung der Effizienz der Anlagen, also wie viel Energie eine Verbrennungsanlage aus dem Müll herausholen kann, landeten die Ludwigshafener auf Platz drei. Der Fachverband der deutschen Müllheizkraftwerke (ITAD) hat in seinem Jahresbericht 2013 einen Vergleich der Energieeffizienz aller 80 Müllheizkraftwerke in Deutschland veröffentlicht. Dabei errang das Ludwigshafener Kraftwerk laut Betreiber GML Abfallwirtschaftsgesellschaft Bronze im Gesamtranking. (cmv/ax) Am Donnerstag, 25. Juni, 19.30 Uhr, veranstaltet der Weltladen Speyer im Ägidienhaus einen kostenlosen Vortrag mit Diskussion über „Regionales Wirtschaften als Chance für globale Gerechtigkeit und fairen Welthandel“. Chandralal Premakumara vom Viernheimer Unternehmen Colombo3 wird laut Ankündigung über seine Arbeit mit dem srilankischen Textilprojekt Diriyalanka berichten. Dieses exportiert nicht nur faire Textilien nach Europa, sondern produziert auch für den lokalen Markt. Es will Frauen ausbilden, ihnen Arbeit geben und ihren Familien helfen. Premakumara betreut als Manager die Produktionsstätten von Colombo3. (rhp) Ab dem 1. Juli wird im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) das Fahren ohne gültigen Fahrschein in Bussen und Bahnen teurer. Das hat das Unternehmen mitgeteilt. Wer ab kommender Woche ohne gültigen Fahrausweis in Bussen oder Bahnen erwischt wird, muss dann 60 Euro bezahlen – bisher sind für Schwarzfahrer 40 Euro fällig. Das Personal sei informiert und berechtigt, von Reisenden ohne gültigen Fahrschein den erhöhten Betrag zu kassieren. Laut VRN ist die Erhöhung des Beförderungsentgeltes auf 60 Euro mit Beschluss des Bundesrates (8. Mai) und der Veröffentlichung der Verordnung im Bundesgesetzblatt (21. Mai) rechtskräftig und tritt am 1. Juli in Kraft. Bundesweit entgingen den Verkehrsunternehmen durch Schwarzfahren Einnahmen in Höhe von 250 Millionen Euro. (ax) Auch bei nicht Fußballbegeisterten ist die Wormser Wormatia bekannt: Wegen ihres von rund 1,5 Millionen Regenwürmern durchpflügten Rasenplatzes. Doch damit ist jetzt Schluss. Nach einer Kampfmittelsondierung haben nun die Arbeiten für die Verlegung einer kunstfaserverstärkten Rasentragschicht, kurz Hybridrasen, begonnen. Das teilt die Stadtverwaltung Worms mit. Mit eingebaut werden sollen danach auch ein Entwässerungssystem sowie eine versenkbare Beregnungsanlage. Für die Fußballsaison 2015/2016 muss die Wormatia auf andere Plätze ausweichen, ab 2016 sollte der neue Rasenplatz spätestens bespielbar sein. Geschätzt werden rund 650.000 Euro Kosten, das Land gibt einen Zuschuss von 250.000 Euro, der Verein übernimmt 20 Prozent der Kosten inklusive Eigenleistungen, den Rest trägt die Stadt Worms. (rhp) Das Wormser Heinrich-Völker-Bad feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Dies ist Anlass, jeden Monat eine besondere Aktion anzubieten: Für Samstag, 27. Juni, sind alle Wasserratten zum Spiele-Nachmittag eingeladen. Ab 14 Uhr sind Wasserspielzeug, Schwimm-Flossen, Taucherbrillen oder Spritzpistolen und das Tauchen, Schnorcheln, Spritzen nach Herzenslust erlaubt. Um 15 Uhr bietet das Team des Heinrich-Völker-Bades zudem Spiele für die Badegäste an. Neben wasserspeienden Crazy Flowers (verrückten Blumen) auf der Wiese steht auch noch eine lustige Entenjagd auf dem Programm. (rhp)