Rhein-Pfalz Kreis Aus den Vereinen:

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BOBENHEIM-ROXHEIM

. Nach mehr als 20-jähriger Vorstandstätigkeit beim Schützenverein Bobenheim-Roxheim, davon ein Jahrzehnt als Vorsitzender, hat Robert Reber bei der Jahreshauptversammlung des Vereins sein Amt aus Altersgründen zur Verfügung gestellt. Zu seinem Nachfolger wurde der bisherige Vize-Vorsitzende Frank Ackermann gewählt. Dieser dankte Reber, der viele Jahre auch Vorsitzender des Ortskartells war. Er habe den Schützenverein zielstrebig vorangebracht und hinterlasse geordnete Verhältnisse. Unter Rebers Führung war die Bobenheim-Roxheimer Schießsportanlage zu einer der größten und modernsten der Region ausgebaut worden. Im Verlauf der Hauptversammlung wählten die Mitglieder Robert Reber zum Ehrenmitglied und Ehrenvorsitzenden. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Adalbert Schmitt. In seinem letzten Geschäftsbericht informierte Robert Reber, dass der Schützenverein trotz einiger Sterbefälle und Wegzüge in den vergangenen zwölf Monaten 21 neue Mitglieder gewonnen habe. Damit gehören jetzt 230 Personen dem Verein an. Reber freute sich auch über die Fertigstellung des neuen 100-Meter-Stands. Die Schießsportanlage sei damit noch attraktiver und technisch auf der Höhe der Zeit. Das Bobenheimer Schützenhaus könne sich nach den Erweiterungen der vergangenen Jahre sehen lassen. Reber: „Wir können heute sogar einen Unterrichtsraum vorweisen, das ist eher selten.“ Bei einer Pflanzaktion wurde ein Dutzend Birkenbäume gesetzt. Den Finanzbericht erstattete Schatzmeister Peter Baumgärtner. „Der Verein ist schuldenfrei“, sagte er. Zwar habe man einen Großteil der Rücklagen in den Bau der 100-Meter-Anlage gesteckt, doch gebe es noch ein ausreichendes Finanzpolster, um die Herausforderungen dieses Jahres zu meistern. Auch sportlich sieht man beim Schützenverein positiv in die Zukunft. Hauptschießleiter Harald Junck betonte die Erfolge der vergangenen Monate. Alle Aktiven hätten sich in ihren Klassen bewährt, teilweise sogar den Aufstieg in die nächsthöhere Liga geschafft. Herausragende Leistungen hätten vor allem Richard Newman, Dieter Heyer, Heinrich Reinhard und Michael Wanner erzielt. Frank Ackermann versprach Geradlinigkeit und Kontinuität in der Vereinsführung. Vor allem sollen die traditionellen Veranstaltungen wie Vereinspokal- und Kartoffelschießen sowie das Fischessen am Karfreitag beibehalten werden. Der Schützenverein will sich auch am Bürgerfest zu Pfingsten beteiligen. Bei der Generalversammlung wurde erneut über das Rauchen in der Vereinsgaststätte diskutiert und abgestimmt. Eine Mehrheit der anwesenden Mitglieder war gegen ein Rauchverbot. Dennoch will der Vorstand nach einer Lösung suchen, die einen „für alle erträglichen Kompromiss“ ermöglicht. (wek)

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