Rhein-Pfalz Kreis „Antrag der AfD ins Lächerliche gezogen“

LUDWIGSHAFEN. „Schockiert“ zeigt sich Klaus Räuchle, AfD-Direktkandidat im Wahlbezirk Mutterstadt bei der Landtagswahl, über den Umgang einiger Kreistagsmitglieder mit Vertretern seiner Partei in der vergangenen Kreistagssitzung (wir berichteten in unserer Wochenendkolumne vom 19. März).
In der Sitzung hatte das Gremium eine Resolution der AfD-Fraktion abgelehnt. Die AfD habe mit dem Antrag betonen wollen, dass Gewalt gegen Personen oder Sachen kein Mittel eines demokratischen Miteinanders sei, schreibt Räuchle, der der Sitzung als Besucher beiwohnte, in seiner Stellungnahme. Hintergrund sei, dass im Wahlkampf sehr viele Plakate der AfD, aber auch anderer Parteien gestohlen oder zerstört worden seien. Auch habe keine Veranstaltung der AfD ohne massiven Polizeischutz stattfinden können. Die dadurch entstehenden Kosten gingen zu Lasten des Steuerzahlers, so Räuchle weiter. „Die anderen ,demokratischen Parteien’ zogen dies meines Erachtens ins Lächerliche. Ein Kreistagsmitglied meinte, man könnte auch eine Resolution gegen das Abtreten von Pkw-Außenspiegeln verabschieden. Jürgen Creutzmann (FDP) gab an, dass in Dudenhofen nur die AfD-Plakate mit ,Hetz- oder Hassparolen’ gestohlen worden wären. Ich frage mich jetzt, was er wohl damit gemeint hat. (...) Eine Antwort dazu gab es nicht“, schreibt Räuchle. (rhp)