Rhein-Pfalz Kreis 28 Gruppen stellen sich vor

28 Selbsthilfegruppen aus Speyer und Umland stellen sich am Samstag, 5. April, von 11 bis 16 Uhr in der Stadthalle vor. Der Thementag richtet sich an chronisch Erkrankte und deren Angehörige, aber auch an Fachleute aus dem Gesundheitsbereich. Gestern präsentierte Bürgermeisterin Monika Kabs (SPD) mit den Organisatoren das Programm.
Die Selbsthilfegruppe der Angehörigen dementiell erkrankter Menschen, die Krebs-Frauenselbsthilfegruppe oder die Deutsche Rheuma-Liga werden unter anderem als Ansprechpartner für die Besucher zur Verfügung stehen. Auch über seltene Krankheitsbilder wie Hämochromatose, eine Krankheit, bei der zu viel Eisen im Körper gespeichert wird, oder Parkinson bei jungen Menschen informieren die verschiedenen Gruppen.
„Die Selbsthilfe ist mittlerweile eine wichtige und anerkannte Säule bei der Genesung chronisch Erkrankter“, sagte Otmar Wegerich, Vorsitzender des Selbsthilfetreffs KISS. Als Partner der Stadt hat der Edesheimer Verein den Tag mitorganisiert. „Wir unterstützen den Aufbau von Selbsthilfegruppen und fördern diese in ihrer Arbeit vor Ort“, erläuterte Wegerich die Kernaufgabe der Kontakt- und Informationsstelle in der Pfalz. Zudem vermittelt der Verein Kontakte zu Gruppen und klärt mit Seminaren und Fachvorträgen über Krankheitsbilder auf.
Eröffnet wird der Tag um 11 Uhr mit einer Einlage des Zimmertheaters und einem musikalischen Rahmenprogramm durch die Musikschule. Bis 16 Uhr sind die Informationsstände für Fragen und zum Austausch besetzt. „Im kleinen Saal der Stadthalle finden zudem Fachvorträge zu den Krankheitsbildern Systemischer Lupus Erythematodes, Reizdarmsyndrom und zur Beeinflussung der Lebensdauer statt“, erläuterte Claudia Kröger, organisatorische Leiterin von KISS. Bei Systemischer Lupus Erythematodes handelt es sich um eine Krankheit, die oft chronisch verläuft und mehrere Organe betrifft.
Der Eintritt und der Besuch der Fachvorträge sind kostenlos. (monx)