Rhein-Pfalz Kreis 100 Prozent für Niederhöfer

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Mit kräftigem Rückenwind seiner Parteifreunde geht Reinhold Niederhöfer (SPD) in den Kampf um das Amt des Bürgermeisters der künftigen Verbandsgemeinde Leiningerland. Die Delegierten aus der VG Grünstadt-Land und der VG Hettenleidelheim wählten ihn am Mittwochabend im Rosengarten in Obrigheim einstimmig zu ihrem Kandidaten.

„Ein fulminantes Ergebnis und ein wichtiges Signal zur rechten Zeit“, sagte der amtierende Bürgermeister der VG Grünstadt-Land. Im Anschluss an seine Nominierung stellte er sich kurz vor: Reinhold Niederhöfer wurde 1956 in Grünstadt geboren, er ist verheiratet und wohnt in Kleinkarlbach. Niederhöfer absolvierte ein Studium an der FH für öffentliche Verwaltung in Mayen, Abschluss Diplom-Verwaltungswirt (FH). Im Abendstudium machte er seinen Betriebswirt. Niederhöfer ist seit 1. Juli 2010 Bürgermeister der Verbandsgemeinde Grünstadt-Land. Davor war er neun Jahre hauptamtlicher Beigeordneter. Er ist unter anderem Fraktionssprecher der SPD im Kreistag, Gewerkschaftsmitglied und Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes Grünstadt. Auch skizzierte der 60-jährige Kleinkarlbacher erste Eckpfeiler seiner Politik, sollte er am 7. Mai zum Bürgermeister gewählt werden. Oberstes Ziel sei, dass sich die Menschen in der neuen Verbandsgemeinde wohlfühlen, die zum 1. Januar 2018 durch eine Fusion der VG Grünstadt-Land mit der VG Hettenleidelheim entsteht. Der Zusammenschluss sei notwendig und richtig, sagte Niederhöfer. Die Fixkosten der Kommunen „steigen immer mehr, aber die Einnahmen wachsen nicht in gleicher Höhe“. Daher sei es ein gutes Signal, dass die 21 Ortsgemeinden der VG Leiningerland schon zu Beginn der Fusion ein Plus von mehr als 280.000 Euro in der Kasse hätten. Im Interesse der Menschen müsse die neue Verwaltung in Betrieb gehen, ohne dass es die Bürger groß spüren und ohne dass es zu Verzögerungen kommt, gab Niederhöfer vor. Er schwor seine Genossen auf Gemeinsamkeit ein. Denn für die Umsetzung der Ziele brauche er als Bürgermeister auch im neuen Verbandsgemeinderat eine starke SPD-Fraktion. Für das Gelingen sieht Siegfried Sell-Sommerrock, der Vorsitzende der SPD in Obrigheim, im Rosengarten ein gutes Omen. Hier sei Niederhöfer 2002 zum VG-Beigeordneten und 2010 zum Bürgermeisterkandidaten gewählt worden. Zügig und souverän, gepaart mit einer gesunden Portion Humor, führte Stephan Schenk Regie. Er ist der Vorsitzende der SPD in der VG Leiningerland, die rund 570 Mitglieder zählt. Ihm oblag es, für den Vorstand den Kandidaten vorzuschlagen. „Nach langen und sehr intensiven Beratungen ist die Wahl zu unserer und eurer Überraschung auf Reinhold Niederhöfer gefallen“, ließ er mit einem Schmunzeln wissen. |ks/Foto: frei

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