Pirmasens Zweibrücken/Pirmasens: Landkreis Südwestpfalz soll die beiden Städte schlucken

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Die kreisfreien Städte Zweibrücken und Pirmasens sollen Teil des Landkreises Südwestpfalz werden − und zwar in naher Zukunft. Darin waren sich die Landratskandidaten Susanne Ganster (CDU) und Peter Spitzer (SPD) bei der RHEINPFALZ-Podiumsdiskussion am Dienstag in Contwig einig. Es sei "richtig und wichtig", enger zusammenzuarbeiten, erklärte der Erste Kreisbeigeordnete Peter Spitzer vor mehr als 300 Zuschauern. Als Region mit 170 000 Einwohnern könne man gegenüber der Landesregierung in Mainz stärker auftreten, als wenn alle drei Gebietskörperschaften ihre Anliegen getrennt vorbringen. "Ich vertrete diese Großregion, ich möchte diese Großregion", erklärte Spitzer − auch wenn das bedeute, "sich mit 14 Prozent Pirmasenser Arbeitslosigkeit zu belasten".
Auch Susanne Ganster (CDU) sieht "die Zukunft in der Großregion". In den nächsten zwei bis drei Jahren − so sieht es auch die Gebietsreform der Landesregierung grob vor − müssten die Landkreise erfahren, in welche Richtung sie sich entwickeln sollen. Straßensanierungen dürften nicht an der Landkreisgrenze enden, und wer ein Gewerbe ansiedeln möchte, frage nicht nach den Gemarkungsgrenzen. Nach Zweibrücken bestünden bereits gute Kontakte, mit Pirmasens könne man noch besser zusammenarbeiten, sagte Ganster. Die Einwohner des Landkreises Südwestpfalz wählen am 7. Mai einen Nachfolger für Hans Jörg Duppré, der sich im Herbst nach 38 Jahren im Amt zur Ruhe setzt.

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