Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Zwei Pirmasenser Brüder bei einem kirgisischen Erstligisten

Bei der Winter-Vorbereitung in Antalya an der türkischen Riviera: die Pirmasenser Kai Merk (rechts) und Kimi Merk (Dritter von l
Bei der Winter-Vorbereitung in Antalya an der türkischen Riviera: die Pirmasenser Kai Merk (rechts) und Kimi Merk (Dritter von links), neu beim kirgisischen Erstligisten Alga Bischkek.

Für die A-Nationalmannschaft von Kirgisistan waren sie schon zusammen auf dem Rasen. Nun spielen Kai und Kimi Merk erstmals auch gemeinsam in einem Vereinsteam.

Beide stehen für die am 2. März anlaufende Saison der Jogorku-Liga, der höchsten kirgisischen Klasse, bei Alga Bischkek unter Vertrag. Beide sind auch Nationalspieler im Heimatland ihres Vater Vitali. Trainer von Alga, einem von vier Erstliga-Vereinen der Hauptstadt des zentralasiatischen Staats, ist der Russe Maksim Lisitsyn, der zuvor die U20-, die U23- und die Herren-Nationalmannschaft von Kirgisistan trainiert hat. „Wir sind total happy. Wir spielen zum ersten Mal in unserer Karriere zusammen in einer Vereinsmannschaft“, sagt der 21-jährige Kimi Merk, der im Januar mit der U23 von Kirgisistan beim Asien-Cup in Saudi-Arabien war.

Kai Merk, 26-maliger A-Nationalspieler für Kirgisistan, hat bei Alga Bischkek, dem fünfmaligen Meister der ersten kirgisischen Liga, einen Vertrag bis 31. Dezember 2026 unterschrieben. Der 27-Jährige, der fußballerisch beim FK Pirmasens ausgebildet wurde, war nach vier Jahren in der ersten luxemburgischen Liga im Juli 2025 zum kirgisischen Rekordmeister Dordoi Bischkek gewechselt. Sein neuer Verein in der kirgisischen Hauptstadt spielt seit zehn Jahren in der ersten Liga. Die Saison in Kirgisistan geht von März bis November, findet hauptsächlich im Frühjahr und im Herbst statt, um die extremen Bedingungen im Winter und Sommer zu umgehen.

Kai als Mittelstürmer, Kimi im Mittelfeld

Nun hat auch sein jüngerer Bruder Kimi, nach seinem Engagement in der ersten usbekischen Liga bei Paktakor Taschkent (mit drei Einsätzen in der asiatischen Champions League) zuletzt vereinslos, bei Alga Bischkek einen Vertrag bis Ende Dezember unterschrieben. „Ich hatte mir wegen eines neuen Vereins keine Sorgen gemacht, da mehrere Anfragen vorlagen, ich erst den U23-Asien-Cup abwarten wollte und ich ja wusste, dass die Saison erst Anfang März losgeht“, erzählt Kimi Merk. Während sein Bruder Kai für die Mittelstürmerposition vorgesehen ist, hat Kimi seine Qualitäten als offensiver Mittelfeldspieler.

Beide weilen derzeit mit dem Team von Alga Bischkek zur Saisonvorbereitung in Antalya an der türkischen Riviera bei angenehmen 16 Grad, während es in der kirgisischen Hauptstadt noch winterlich kalt ist. Das erste Saisonspiel hat Alga, das die vorige Saison als Tabellenzehnter beendet hatte, am 2. März gegen den FC Talant Besh-Küngöy.

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