Tischtennis RHEINPFALZ Plus Artikel Zwei besondere Oberliga-Heimspiele für den TTC Nünschweiler

Szene vom bislang letzten Aufeinandertreffen mit dem TTC Berus: Nünschweilers Kapitän Timo Schultz (links) und Marcel Dohmen ver
Szene vom bislang letzten Aufeinandertreffen mit dem TTC Berus: Nünschweilers Kapitän Timo Schultz (links) und Marcel Dohmen verloren damals ihr Doppel.

Der TTC Nünschweiler steht in der Tischtennis-Oberliga vor zwei Heimspielen, die eine besondere Bedeutung haben – aus unterschiedlichen Gründen.

In der Besetzung Rimvydas Martinka, Henry Wiche, Marcel Dohmen und Rouven Niklas (für den erkrankten Timo Schultz) wird der TTC zu den Partien am Samstag um 18.30 Uhr gegen den Dauer-Abstiegskonkurrenten TTC Berus und am Sonntag um 14 Uhr gegen den latent „aufstiegsgefährdeten“ TV Nassau antreten. „Wenn wir mit zwei Punkten aus den beiden Spielen rausgehen, ist alles prima für uns. Wir hatten einen klasse Saisonstart, meines Wissens der beste, den wir je in der Oberliga hatten“, sagt Nünschweilers Marcel Dohmen, nach 3:1 Punkten aus den ersten beiden Rundenspielen.

Der TTC Berus hat den Tod seines langjährigen Spielers Leon Roskothen zu verkraften, der oft auch in Nünschweiler um Oberliga-Punkte kämpfte. Er wurde 24 Jahre alt. Als die traurige Nachricht die Südwestpfälzer im Juli erreichte, war auch bei ihnen die Stimmung bedrückt. „Wir wollen der Mannschaft von Berus vor dem Spiel unser Mitgefühl ausdrücken und auch etwas zu den Geschehnissen sagen. Während des Spiels, das wollen sicher auch alle so, wollen wir uns aber auf das Sportliche konzentrieren“, sagt Dohmen.

Gäste mit Ex-Nationalspieler

Der im südpfälzischen Billigheim-Ingenheim wohnende Lehrer sieht auch, dass gegen Berus ein Sieg Pflicht sei, obgleich die Saarländer mit 4:4 Punkten doch sehr ordentlich in die Spielrunde gestartet sind. „Das waren bislang immer schwer und umkämpfte Spiele. Aber die Partie sollten wir schon gewinnen“, sagt der 28-Jährige und sieht Nünschweiler leicht favorisiert.

Ganz anders sind jedoch die Vorzeichen vor der Partie am Sonntag gegen den TV Nassau. Seit Jahren spielt der TVN oben mit, stand auch am Saisonende bereits auf einem Aufstiegsplatz, verzichtete aber seit eh und je auf den Gang in die Regionalliga. „Da müssen wir nichts holen. Aber wir haben auch schon unentschieden gegen sie gespielt“, sagt Dohmen. Insbesondere, wenn einer der Topspieler, Michal Vavra, Ex-Nationalspieler Zsolt-Georg Böhm oder Jan Limbach fehle, sei einiges möglich.

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