Pirmasens Zur Sache: Schon dreimal abgesagt

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Kritisch ist die Lage des SV Herschberg in der Fußball-Verbandsliga. Nicht nur, weil mit erst fünf Punkten der Abstieg droht, sondern weil das Team von Trainer Peter Rinner erst 15 Spiele absolviert hat. Der Gegner am Sonntag, der FC Bienwald Kandel, hat hingegen schon 19 Saisonspiele ausgetragen. Drei Partien des SVH mussten im alten Jahr witterungsbedingt abgesagt werden. „Der Platz muss erst noch überprüft werden. Das Wasser fließt nur schwer ab“, verdeutlicht SVH-Kapitän Jan Böhr, dass der Herschberger Rasenplatz im Spätherbst und Winter schnell tief und unbespielbar wird. „Wenn Herschberg noch ein bis zwei Spiele ausfallen, haben wir ein Problem. Irgendwann gehen uns die Termine aus. Dann muss man sich auf englische Wochen einstellen“, erklärt der Leiter der Verbandsliga Südwest, Lothar Renz. Bei der Rundenbesprechung mit den Vereinsvertretern habe er nochmals mitgeteilt, dass sich die Klubs um einen Ausweichplatz bemühen müssen, möglichst um einen Kunstrasen. Renz: „Im Zweifel muss ich selbst einen Spielort bestimmen, wenn kein Ausweichplatz vom gastgebenden Verein zur Verfügung gestellt wird.“ Das ausgefallene Spiel der Herschberger gegen Hassia Bingen ist laut Renz immer noch nicht neu terminiert.

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