Pirmasens Zur Sache: Der ungeheure Grund

Placeholder-Image

Woher die Hexenklamm ihren Namen hat, darüber hat sich Fritz Burger in der Gersbacher Ortschronik ausgelassen. „Es wird erzählt, dass so mancher Schmuggler oder finstere Gesell durch die gefürchtete Klamm, durch den ungeheuren Grund, in das andere Herrschaftsgebiet geschlichen sei. Erzählt wird aber auch vom Wirt der Windsberger Dorfschenke, dass er, mit einer Fuhre Wein aus der Vorderpfalz kommend, in der Geisterstunde im ungeheuren Grund verhext worden ist. Seit jener Begegnung des weinseligen Wirtes mit Hexen und bösen Geistern wird die Schlucht Hexenklamm genannt.“ Burger schreibt auch, trotz seiner Lebendigkeit sei das Cranbächlein, das die Hexenklamm durchfließt, um die Zeit der Sommersonnenwende bräver und stiller als zu anderen Jahreszeiten. „Im Winter, wenn Eis und Schnee die Felsbrüche in ein frostiges Zauberland verwandeln, wenn in den Rauhnächten Wotans wildes Heer durch die Baumkronen der umstehenden Wälder jagt, wenn droben auf den Feldern die Schneeschmelze beginnt und das Wasser in seiner unbändigen Kraft in der Felsenklamm rumort, dann wird dem Wanderer deutlich, wie diese Schlucht im Lauf der Jahrtausende entstehen konnte.“ |cla

x