Pirmasens Zur Person: Alla Pugatschowa

Alla Pugatschowa trägt den Titel „Primadonna der russischen Popmusik“. 1949 in Moskau geboren, begann sie ihre Karriere im Alter von 16 Jahren, tingelte zunächst mit einer Agitationsbrigade durchs Land und sang dann in verschiedenen Bands. Landesweit bekannt wurde sie 1975, als sie für das Lied „Harlekin“ beim Festival „Goldener Orpheus“ den Grand Prix erhielt. 1977 erfolgte ihr Debüt als Schauspielerin und Komponistin; 1988 gründete sie ein Theater-Studio. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion kam zum Ruhm auch das große Geld. 1997 nahm sie für Russland am Eurovision-Song-Contest teil und belegte mit dem Lied „Primadonna“ den 15. Platz. Und schon in den 80er Jahren sang sie auf einer Tournee in den USA unter anderem in der New Yorker Carnegie Hall. Mit einer Welttournee verabschiedete sich die Sängerin 2009/10 von der Bühne, auf der sie unter anderem mit „Abba“ und Udo Lindenberg stand, mit dem sie 1985 zusammen dass Duett „Wozu sind Kriege da“ präsentierte. Wie in der Branche üblich, wurde Alla Pugatschowa Heldin so mancher Klatsch- und Skandalgeschichte, was ihrem Talent und ihrer Schaffenskraft aber keineswegs Abbruch tat und tut. Nachdem sie ihre Karriere als Sängerin beendet hat, ist sie weiterhin als Produzentin für Kollegen aktiv. Für ihre Verdienste wurde sie unter anderem 1995 mit dem Staatspreis Russlands ausgezeichnet und 1999 überreichte der damalige Präsident Boris Jelzin ihr den Orden „Für Verdienste um das Vaterland“. |han