Pirmasens Ziel: Auch noch Tabellenführer ein Bein stellen

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PIRMASENS. Den jetzt auf zwei notierten damaligen Tabellendritten Röchling Völklingen mit 4:1 besiegt, den zum Anpfiff damals noch Zweitplatzierten TuS Mechtersheim mit einer 0:2-Niederlage nach Hause geschickt: Die Fans des Oberligisten FK Pirmasens dürfen morgen (Anpfiff 15 Uhr) im Sportpark Husterhöhe gespannt sein, ob das Team von Patrick Fischer auch dem Tabellenführer TSV Schott Mainz ein Bein stellt.

„Gegen die Top-Gegner haben wir zu Hause immer gut ausgesehen. Natürlich wollen wir die ärgern“, klingt Fischer deshalb auch leicht optimistisch, zumal sein Team alle drei Heimspiele des Jahres gewonnen hat. Und: Seine bisher vier Niederlagen der gesamten Saison fing sich der Spitzenreiter – bei beeindruckender Heimbilanz (14 Spiele, elf Siege, drei Unentschieden) – allesamt in der Fremde ein. Eines der drei Remis in Mainz gelang der Pirmasenser U23, die sich dort nach 3:1-Führung letztlich mit einem Punkt begnügen musste. „Für mich ist Schott die spielerisch beste Mannschaft der Liga“, sagt Fischer, der auch von der Zweikampfstärke der Gäste angetan ist. Als Chef auf dem Platz sieht der FKP-Trainer beim TSV einen ehemaligen Pirmasenser, nämlich Nenad Simic. Der 33-jährige Innenverteidiger spielte in der Saison 2007/2008 beim FKP, damals noch in der Oberliga Südwest. Neben Simic, der seit 2012 für die Mainzer aufläuft, gehört Janek Ripplinger zu den herausragenden Akteuren beim Gegner. „Ein Vollblutstürmer, der dahin geht, wo es wehtut“, urteilt Fischer über den zu Saisonbeginn vom Rheinland-Ligisten Mühlheim-Kärlich zu Schott gewechselten Ripplinger, der mit 27 „Buden“ auf Platz zwei der Torjägerliste rangiert. Im eigenen Team weiß Fischer in Christopher Ludy (17) seinen besten Schützen. Er und vermutlich Dennis Krob dürften im favorisierten 4-4-2-System am Sonntag wieder die Doppelspitze bilden. Vorausgesetzt, personell gibt es für Fischer wegen der gestrigen Regionalliga-Partie keine Änderungen. Fraglich ist Jannik Nagel, den eine Oberschenkelverletzung plagt. Luca Eichhorn fällt aus. Christian Schubert aber kann wieder spielen. Er verteidigt vermutlich links und Mehari Kiflom rechts. Wie Frederik Eitels Partner in der Innenverteidigung heißt, konnte der Trainer noch nicht sagen, auch hier lässt das Regionalliga-Team grüßen. Zwischen den Pfosten steht diesmal Oliver Seitz.

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