Pirmasens Wohl ein heißer Kerwetanz

Placeholder-Image

Hinterweidenthal/Pirmasens. Titelkandidat als Kerwegegner: In der Fußball-Bezirksliga Westpfalz erwartet der auf Rang sieben liegende SV Hinterweidenthal am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) den Tabellenzweiten, den FC Fehrbach.

Hinterweidenthals Trainer Denis Jung hat den kommenden Gegner bereits zweimal beobachtet und weiß um die Stärken des Titelaspiranten. „Die Fehrbacher sind sehr laufstark und versuchen, den Gegner frühzeitig unter Druck zu setzen. Vor allem zu Hause sind sie brutal spielstark“, weiß Jung. Doch auf eigenem Platz und mit ähnlich guter Einstellung wie beim jüngsten Sieg in Rieschweiler sei für den SVH auch gegen Fehrbach etwas zu holen. „Wenn Fehrbach ins Rollen kommt, wird es sehr schwer. Wir sind in der Außenseiterrolle. Aber wir werden uns nicht verstecken“, betont der 40-Jährige. Die Personalsituation hat sich vor dem Derby etwas entspannt. Bei Innenverteidiger Lukas Werner hatte die erste Diagnose vor zwei Wochen noch Knöchelbruch geheißen. Zehn Tage später stellte sich die Verletzung dann doch nur als starke Prellung heraus. Werner trainierte diese Woche bereits wieder und wäre am Sonntag im Bedarfsfall einsatzbereit. Auch Albert Schnur steht wieder zur Verfügung. Dagegen fehlen Fabian Sauer und Philipp Reinhardt weiterhin verletzt. Am vergangenen Wochenende in Rieschweiler half der frühere Verbandsligaspieler Jens Dorst aus und erzielte prompt ein Kopfballtor. „Leider wird das keine Regelmäßigkeit werden“, bedauert Jung, der Dorst eine sehr gute Leistung bescheinigte. Bei Fehrbach spielten am letzten Wochenende notgedrungen Christoffer Lorett und Marco Schaaf erstmals nach längeren Verletzungen wieder. „Das war unserer Personalsituation geschuldet. Es war eigentlich etwas zu früh für uns. Wir müssen abwarten, wie sich das jetzt entwickelt“, sagte Lorett (auch Spielleiter beim FCF), der mit einem Sehneneinriss im Beckenbereich kämpfte. Dominic Rindchen kann nach verbüßter Rotsperre wieder eingesetzt werden, Roman Schäfer dagegen muss noch ein Spiel Sperre „abbrummen“. Beim jüngsten 1:1 gegen Steinbach, das den Verlust der Tabellenführung bedeutete, zogen sich Florian Grünfelder und Raphael Kozilek Muskelverletzungen zu. Ihr Einsatz ist nach Loretts Worten noch fraglich. Spielertrainer Martin Gries könne wegen seines operierten Zehs weiter nur zuschauen. „Gegen Steinbach haben wir richtig gut gespielt, haben aber im ersten Durchgang viel zu viele Chancen vergeben“, blickt Lorett zurück. In Hinterweidenthal erwarte er – wie immer – ein unangenehmes Spiel gegen einen kämpferisch starken, defensiv gut stehenden Gegner. „Heim- und Kerwespiel: Mehr braucht man nicht zu wissen. Das wird ganz schwer. Zudem verfügt Hinterweidenthal über den besten Torwart der Liga. Jonas Jung hält auch den einen oder anderen Punkt fest“, weiß Lorett. Weiter spielen Aufsteiger FC Dahn spielt bereits am heutigen Freitag (Anstoß: 19.30 Uhr) bei der SG Jettenbach/Eßweiler/Rothselberg. Am Samstag, 17 Uhr, gastiert der TV/SC Hauenstein II bei der SG Kirchheimbolanden/Orbis. |sep

x