Pirmasens Wieder der FKP?

Zwei prägende Spieler des zweiten Turnierabends, FKP-Torjäger Christopher Ludy (am Ball) und Gersbachs Spielertrainer Hans Teege
Zwei prägende Spieler des zweiten Turnierabends, FKP-Torjäger Christopher Ludy (am Ball) und Gersbachs Spielertrainer Hans Teegen (Nummer acht), könnten sich heute im Halbfinale wieder treffen. Marcel Stegner vom SV Gersbach blockt in dieser Szene ungewollt seinen Mitspieler.

«PIRMASENS.»Permanent war am zweiten Vorrundenabend der 43. RHEINPFALZ-Stadtmeisterschaft im Hallenfußball das technische, läuferische und gedankliche Plus des FK Pirmasens gegenüber den fünf Gruppengegnern zu erkennen. Kein Wunder bei sieben Spielklassen Unterschied. So befand denn Charles Hopkins, der Trainer des MTV Pirmasens, dass das 0:4 seiner Mannschaft gegen den FKP, den großen Nachbarn im Sportpark Husterhöhe, „okay“ gewesen sei. Der Männerturnverein, schon fünfmal Vize-Stadtmeister (zuletzt 2014 und 2016 als damaliges A-Klasse-Spitzenteam) und im Vorjahr immerhin Turniervierter, erreichte mit zehn Punkten aus fünf Partien die Endrunde. Wichtige Erkenntnis für Hopkins: Die drei Winter-Zugänge des Tabellenfünften der C-Klasse West, Tarkan Pakoglu, Sergej Dehl und Jasim Culangji, überzeugten vor den 350 Zuschauern am zweiten Vorrundenabend. „An Tarkan waren noch andere Vereine dran. Daher sind wir froh, dass wir ihn holen konnten, zumal sein Bruder Tolga bei uns spielt“, berichtete Hopkins. War Hopkins mit der Leistung seines Teams in der Offensive (elf Treffer) durchaus zufrieden, so kritisierte er die Defensive (acht Gegentore). Daran gelte es noch zu arbeiten, um den Traum vom Einzug ins Halbfinale zu realisieren. Hopkins: „Ruhbank und Fehrbach sind stark, aber es ist doch alles drin.“ Beim SV Gersbach wertete man es als ein Erfolg, überhaupt die Endrunde erreicht zu haben. „Ich habe zum ersten Mal hier teilgenommen und bin ganz zufrieden“, sagte SVG-Spielertrainer Hans Teegen, der zu Saisonbeginn vom FK Clausen (A-Klasse) zum aktuellen Tabellenführer der C-Klasse Ost gewechselt war. Immer wenn Teegen das Bandenviereck betrat, bekam das Spiel seiner Mannschaft Struktur. Der 30-Jährige stabilisierte als Libero die Defensive und trat dennoch fünfmal als Torschütze in Erscheinung. Es schaffte es gar, gegen den FKP gleich zwei Treffer zu erzielen. „In der Jugend habe ich schon öfter den Libero gegeben und in Clausen habe ich auch schon mal als rechter Außenverteidiger gespielt“, erzählte Teegen, der als torgefährlicher Mittelfeldspieler bekannt ist. Auffällig, wie gut der beim 6:1 gegen den SV Erlenbrunn dreimal treffende Benjamin Ihle und Ciro Montuoro zusammenspielten. „Das wundert mich nicht, denn Benjamin und Ciro sind Arbeitskollegen bei Kömmerling. Auch Sergej Dehl arbeitet mit den beiden zusammen“, nannte Teegen einen Grund für das gelungene Miteinander. Mit „Wille und Ehrgeiz“ sei auch heute Abend viel zu erreichen. „Stinksauer“ war indes Alexander Frank, der Trainer des SV Rot-Weiß Pirmasens. „Ich bin enttäuscht, weil meine Mannschaft nicht so gespielt hat, wie ich es mir vorgestellt hatte“, klagte Frank und fügte hinzu: „Wenn wir in der Endrunde so spielen, gewinnen wir kein Spiel.“ Mit sechs Punkten, die aus knappen Siegen gegen Erlenbrunn und Winzeln II (beide ausgeschieden) resultierten, qualifizierte sich der Sommerwald-Verein als Vierter seiner Sechsergruppe gerade noch für die Endrunde.

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