Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Wie Pirmasenser Youtube nutzen

Seit 20 Jahren gibt es das Online-Videoportal Youtube.
Seit 20 Jahren gibt es das Online-Videoportal Youtube.

Was im Jahr 2005 mit einem Zoo-Video begann, wurde zu einem Milliardengeschäft: Youtube. Was halten Pirmasenser von dem Videoportal und wie nutzen sie es? Eine Umfrage.

Thorsten Kindler sieht sich ab und an sogenannte Tutorials auf Youtube an. „Wenn ich zu Hause selbst etwas reparieren muss, finde ich diese Erklärvideos eigentlich ganz hilfreich. Zu verschiedenen Problemen habe ich dort eigentlich immer eine Lösung gefunden. Kürzlich ging es bei mir auch um die Frage, wie man Heidelbeeren richtig pflanzt“, erzählt er.

Thorsten Kindler
Thorsten Kindler

Selina Schröer nutzt das Videoportal des gleichnamigen US-amerikanischen Unternehmens Youtube (eine Tochtergesellschaft von Google) in erster Linie, um Musik zu hören – und zu sehen. „Ich schaue mir auf Youtube schon länger Musikvideos an. Ich habe dort einen freien Zugang, manchmal wird dann Werbung gezeigt. Wenn meine kleine Tochter älter ist, werde ich ihr vielleicht einen Kinder-Account anlegen, mit dem sie Lernvideos anschauen kann“, sagt sie. Als Chorleiterin war Schröer zu Corona-Zeiten ganz froh über die Möglichkeiten, die sich mit einem solchen Videoportal geboten haben. „Um im Lockdown zu zeigen, dass es unseren Chor noch gibt, haben wir damals Videos gedreht und hochgeladen. Das war damals ein Mutmachlied und für uns sehr praktisch“, erzählt sie.

Selina Schröer
Selina Schröer

Für Ute Kallay ist das Videoportal Youtube ein reiner Zeitvertreib. „Ich bin dort zwar nicht kostenpflichtig registriert, habe aber die Youtube-App auf meinem Handy. Ich schaue dort vorwiegend kostenlose, alte Serien und Talkshows aus den 1990er Jahren, die man dort immer noch findet. Die Werbung stört mich nicht, im normalen Fernsehen gibt es das ja auch“, erzählt Kallay.

Ute Kallay
Ute Kallay

Leonie Vollmar ist zwei Jahre älter als das Videoportal Youtube. Die heute 22-Jährige hat mit etwa zwölf Jahren angefangen, sich Musikvideos dort anzuschauen. „Heute habe ich zu Hause im TV eine App, über die ich Youtube bei Bedarf schaue. Noch immer geht es mir dabei um Musik. Tutorials brauche ich seltener“, berichtet die junge Frau.

Leonie Vollmar
Leonie Vollmar

Vor 20 Jahren war Anja Schiefer 14 Jahre alt und damit bereits ein Teenager. Heute ist sie von Beruf Lehrerin und Mutter eines kleinen Kindes. Youtube finde sie sowohl privat als auch beruflich „ganz praktisch“, sagt sie und betont, dass sie das Videoportal rein aus pädagogischen Gründen nutze. „Meine Schüler schauen dort vor allem Videos mit Lerninhalten für den Unterricht. Das ist gut für sie, und damit bin ich auch einverstanden. Vielleicht nervt die Werbung, aber damit kommt man noch gut zurecht. Schlimmer finde ich Tiktok und die ganzen anderen Social-Media-Portale.“ Für ihre eigene Tochter kann sich Schiefer vorstellen, dass sie demnächst auf Youtube Videos von der Sendung mit der Maus oder Kikaninchen, eine öffentlich-rechtliche Fernsehsendung, die sich an Kinder von drei bis sechs Jahren richtet, schaut.

Anja Schiefer
Anja Schiefer

Der neunjährige Fynn Dausmann ist schon in unsere heutige, digitale Welt hinein geboren worden. Er erzählt: „Ich schaue mir auf Youtube manchmal Erklärvideos zu meinem liebsten Videospiel an. Das hilft mir, damit ich im Spiel weiterkomme und es irgendwann durchspielen kann. Ansonsten interessiere ich mich noch für Auto-Tuning. Dazu gibt es auch viele Videos, die ich mir auf meinem Tablet ansehen kann. Das finde ich auch super.“

Fynn Dausmann
Fynn Dausmann
x