Pirmasens „Wichtige Erfahrungen gesammelt“

WALDFISCHBACH-BURGALBEN. Den vierten und letzten Platz belegte die Schülermannschaft des SV Weselberg bei den Nachwuchs-Meisterschaften der Tischtennis-Region 7, an der am vergangenen Wochenende in der Bruchwiesenhalle die Meister von vier Verbänden (Rheinland, Saarland, Rheinhessen und Pfalz) teilnahmen.
Auch bei den Schülerinnen blieb für den Pfalzmeister nur der letzte Platz. Die Schülerinnen der BTTF Zweibrücken unterlagen zweimal mit 2:6 und einmal mit 1:6. Die U15-Jungs des SV Weselberg trafen gleich zum Auftakt auf den späteren Regionmeister und DM-Teilnehmer, den TTC Wirges (Rheinland), und hatten beim 0:6 nicht den Hauch einer Chance. Deutlich besser lief es dann gegen Saarlandmeister DJK Saarbrücken-Rastpfuhl. Nach Siegen der Doppel Robin Müller/Jonas Wilhelm und Dominic Hess/Marcel Schäfer sowie einem Einzelerfolg von Schäfer führte der Pfalzmeister bis zum 3:2. Nach dem 3:5 brachte Schäfer mit seinem zweiten Einzelsieg sein Team noch einmal heran, doch Wilhelms Niederlage machte die Hoffnungen auf ein Unentschieden zunichte. Gegen den RSV Klein-Winternheim aus Rheinhessen sorgte das Duo Müller/Schäfer für den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Auch hier punktete Schäfer wieder im Einzel zum 2:3, doch damit hatte der Pfalzpokalsieger sein Pulver verschossen. Trotz der drei Niederlagen zeigte sich Armin Hess, der zusammen mit seiner Frau Stefanie die Mannschaft betreute, nicht unzufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge, die in dieser Runde Bezirksliga- und Pfalzmeister wurden sowie Bezirkspokal und Pfalzpokal gewonnen hatten. „Wir hatten die ganze Saison über keinen Gegner, der uns gefordert hat wie die drei Gegner am heutigen Tag. Wir brauchen mehr solche Spiele, um uns auch am Gegner steigern zu können. Meine Jungs haben viel gelernt und wichtige Erfahrungen gesammelt. Mehr Erfolg als wir ihn in dieser Saison mit den vier Titeln bei den Schülern hatten, ist für einen kleinen Verein wie den unseren eigentlich gar nicht mehr machbar“, betonte Armin Hess. Außerdem muss man seiner Truppe zugutehalten, dass die Gegner am Samstag in Waldfischbach-Burgalben im Schnitt zwei Jahre älter waren. Während die anderen Teams also in der kommenden Saison gar nicht mehr in dieser Formation antreten können, bleibt Hess’ Truppe noch mindestens zwei Jahre in dieser Altersklasse zusammen.