Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Waldhaus Starkenbrunnen: Team von Manuel Heinsdorf ist eingearbeitet

Der Probebetrieb am Starkenbrunnen ist gut gelaufen. Die Gäste lobten vor allem die prompte Speisenlieferung. Beliebt sind Curry
Der Probebetrieb am Starkenbrunnen ist gut gelaufen. Die Gäste lobten vor allem die prompte Speisenlieferung. Beliebt sind Currywurst und Wurstsalat, sagt der neue Pächter.

Der Probebetrieb im Waldhaus Starkenbrunnen ist abgeschlossen. Der neue Pächter Manuel Heinsdorf ist zufrieden und verspricht, die Speisekarte schrittweise zu erweitern. Noch kämpft er mit der schwachen Leistung der Strom- und Gasversorgung.

Seit dem 24. Juli ist wieder geöffnet am Starkenbrunnen. Manuel Heinsdorf, der in Pirmasens das Eiscafé Felder und den Kiosk im Plub-Freibad betreibt, hat sich ein weiteres Standbein mit dem Pfälzerwaldvereinshaus zugelegt. Die ersten Wochen hat der Gastronom als Probebetrieb deklariert. „Die neuen Geräte müssen erst eingestellt werden, und das Personal muss sich auch auf alles einstellen“, erklärt Heinsdorf.

Dabei habe sich herausgestellt, dass für den ganz großen Betrieb, den er sich für das Waldhaus vorstellt, die elektrische Leistung und der Gasanschluss nicht groß genug seien. „Das reicht noch nicht für einen Konvektomat“, sagt Heinsdorf. Und solch ein Konvektomat, der auch Kombidämpfer genannt wird, sei für die Zubereitung bestimmter Speisen einfach nötig. Die fehlende elektrische Leistung wurme ihn besonders, da er sich einen Eiswagen angeschafft habe, den er gerne am Waldhaus aufstellen würde, um dort selbstgemachtes Eis verkaufen zu können. „Da wären wir im weiten Umkreis die einzigen“, erklärt Heinsdorf. Doch in der aktuellen Situation ist an ein Betreiben des Eiswagens nicht zu denken. Er hofft jedoch, dass sich bezüglich der Gas- und Stromversorgung noch etwas ändern wird.

Typische Pfälzer Gerichte

Momentan ist die Speisekarte auf die Klassiker eines Waldhauses beschränkt. Es gibt etwa Leberknödel, Bratwurst, Currywurst, Sauerkraut und Wurstsalat. „Das ist eine Pfälzerwaldvereinshütte mit typischen Pfälzer Gerichten und das wird es auch bleiben“, betont Heinsdorf. Die Speisekarte müsse er nach der Küche schreiben und könne nur anbieten, was die Geräte sowie das Personal hergeben. Ansonsten riskiere er zu lange Wartezeiten und gerade aktuell werde sein Betrieb wegen der prompten Lieferung des Essens viel gelobt. Die Schlager auf der Speisekarte seien die Currywurst und der Wurstsalat. Auch das selbstgemachte Sauerkraut komme gut an, erzählt der Gastronom.

Falls in der Küche später mehr möglich ist, will er auch Tagesgerichte anbieten und Thementage etwa mit Hoorichen, Eintöpfen oder auch mal Zwiebelkuchen.

„Es soll urig bleiben“

Im Gastraum werde es die eine oder andere Änderung geben, kündigt Heinsdorf an. „Es soll aber urig bleiben“, versichert er. Besondere Veranstaltungen soll es später geben. „Ich habe da so ein paar Ideen.“ Verraten will er dazu jedoch noch nicht allzu viel. Es solle mehr für jüngeres Publikum geboten werden. Eine Eröffnungsparty werde auf jeden Fall steigen. Die werde zusammen mit dem Pfälzerwaldverein organisiert. Das Datum stehe jedoch noch nicht fest.

Und warum wollte er unbedingt noch das Waldhaus Starkenbrunnen betreiben, wo das Eiscafé auch schon arbeitsreich ist? „Ich bin Küchenmeister und Betriebswirt. Ich habe immer schon mehrere Betriebe geleitet“, sagt Heinsdorf. Er verweist auf seine früheren Tätigkeiten als Chef der Skihalle im nordrhein-westfälischen Neuss und beim Studentenwerk Kaiserslautern. „Ich brauche nur gute Mitarbeiter“, nennt er seine Bedingung – und die sei erfüllt. Er habe kein Problem, gute Mitarbeiter zu finden. Nur bei den ausgebildeten Fachkräften hake es. „Einen Koch würde ich noch nehmen.“ Dabei könne er im Starkenbrunnen mit einer Viertagewoche und normalen Arbeitszeiten viel bieten. Köche in normalen Restaurants hätten oft ein Problem mit den langen Arbeitszeiten am Abend, die im Waldhaus nicht anfallen. Momentan ist Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag geöffnet, immer von 11 bis 19 Uhr.

50 Mitarbeiter werden flexibel eingesetzt

Auch wenn er mehrere Betriebe gerne leitet, will Heinsdorf die ganze Plub-Gastronomie nicht übernehmen. Das von Erik Kunz als Burgerei betriebene Lokal vor dem Plub passe nicht in sein Portfolio, findet er. Den Kiosk hingegen will er gerne weitermachen.

Manuel Heinsdorf stammt aus Eppenbrunn und war lange beruflich bedingt unterwegs. Vor zwölf Jahren ist er auch wegen der Familie zurück nach Eppenbrunn gekommen, wo er immer noch wohnt. Mit dem Eiscafé Felder als Hauptbetrieb hat er sich vor zwei Jahren selbstständig gemacht. Aktuell beschäftigt er mit Teilzeitkräften rund 50 Mitarbeiter, die flexibel im Eiscafé, im Plub-Freibadkiosk und im Waldhaus Starkenbrunnen arbeiten.

Manuel Heinsdorf hat sich vor zwei Jahren mit dem Eiscafé Felder selbstständig gemacht. Hinzu kamen das Plub-Kiosk und nun das W
Manuel Heinsdorf hat sich vor zwei Jahren mit dem Eiscafé Felder selbstständig gemacht. Hinzu kamen das Plub-Kiosk und nun das Waldhaus Starkenbrunnen.
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