Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Vor Pokalspiel gegen Morlautern: Patrick Freyer nicht mehr im Kader des SV Hermersberg

Gehört ab sofort nicht mehr zum Kader des SV Hermersberg: Patrick Freyer.
Gehört ab sofort nicht mehr zum Kader des SV Hermersberg: Patrick Freyer.

Patrick Freyer spielt nicht mehr für den Fußball-Landesligisten SV Hermersberg. Dies bestätigte am Montag auf RHEINPFALZ-Anfrage der zweite Vorsitzende des SVH, Dirk Schneckmann.

Als Begründung führte Schneckmann an, dass der ehemalige Regionalligastürmer mittlerweile Vater von drei Kindern sei und nicht mehr genug Zeit für Landesliga-Fußball habe. „Wir bedanken uns bei ,Padde’ für das, was er für uns geleistet hat“, sagte Schneckmann. Bereits am vergangenen Sonntag bei der 2:3-Niederlage im vierten Landesliga-Saisonspiel beim TuS Hohenecken war der 35-Jährige nicht mehr mit von der Partie. Beim 2:2 acht Tage zuvor in Nanzdietschweiler, dem Wochenende des Hermersberger Schnapsgassenfests, hatte Freyer noch ein Tor erzielt.

Der auch als Kampfsportler bekannte Freyer war vor drei Jahren zum SV Hermersberg zurückgekehrt, von dem er 2008 zum FK Pirmasens gewechselt war. Er fungierte beim SVH, mit dem er in die Verbandsliga auf- und wieder abstieg, auch als Co-Trainer und seit Saisonbeginn als Athletiktrainer.

Morlautern in Favoritenrolle

Am Dienstag (Anstoß: 19.30 Uhr) erwarten die Gelb-Schwarzen den Oberligisten SV Morlautern zum Verbandspokal-Viertrundenspiel. Natürlich seien die zwei Klassen höher spielenden Lauterer da der Favorit, weiß auch SVH-Trainer Jens Mayer. Aber: Vorige Saison erreichte Hermersberg das Pokal-Halbfinale. „Was wir da erreicht haben, war einmalig und ist gleichzeitig Ansporn für uns“, befindet Mayer und fügt hinzu: „Wir gucken von Runde zu Runde, wissen aber auch, dass wir mit einem Sieg gegen Morlautern bereits wieder das Achtelfinale erreicht hätten.“

Schade, aber nicht zu ändern sei der Fakt, dass die Begegnung auf dem Kunstrasen vor dem Sportheim ausgetragen werden muss, da dieser im Gegensatz zum Naturrasenplatz über Flutlicht verfügt. Neben Freyer fallen beim Verbandsliga-Absteiger weiterhin Cedric Grieß und Jens Kolb aus. Die beiden beginnen in dieser Woche mit Lauftraining.

Chancen erarbeiten noch ein Problem

Mayer hat erkannt, dass sich sein Team „schwer tut, aus dem Spiel heraus zu Torchancen“ zu kommen. Und wenn sich dazu noch wie zuletzt individuelle Fehler im Defensivbereich gesellen, dann spiegelt sich dies in nur fünf Punkten aus vier Landesligabegegnungen wider. Er habe den einen oder anderen Punkt mehr eingeplant gehabt, gibt Mayer unumwunden zu, doch sei die Saison noch lange.

Einer, der die Hermersberger Szene gut kennt und für Morlautern spielt, ist Felix Bürger. Der 32-Jährige spielte fünf Jahre gemeinsam mit Patrick Freyer beim FKP. „Wenn er nicht dabei ist, steigen unsere Chance ein Stückchen“, merkte Bürger an und fügte hinzu: „Wir spielen zwei Klassen höher und müssen da einfach weiterkommen, auch wenn uns ein heißer Tanz erwartet.“ Dass das von Ex-Profi Daniel Graf trainierte Morlautern aktuell mit nur drei Punkten aus vier Spielen auf Platz 15 der Oberligatabelle geführt wird, habe vor allem mit „fehlendem Spielglück“ zu tun. Bürger: „Auch vorige Saison sind wir schlecht gestartet und haben letztlich Rang acht erreicht.“

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