FUSSBALL
Von Darmstadt 98 zum FK Pirmasens: Kai Cedde Junior Paller
Herr Paller, Sie wechselten kurz vor Saisonbeginn von Darmstadt 98 nach Pirmasens. Was waren die Gründe?
Ich war von März bis Juni dieses Jahres verletzt, hatte einen Muskelbündelriss. Welcher Verein wollte da einen verletzten Spieler? Mein Berater hat mich dann nach Pirmasens vermittelt. Ich habe früher schon am Stützpunkt in Hatzenbühl bei Patrick Fischer, dem Coach der FKP-Regionalligamannschaft, trainiert. Der Kontakt zum FKP hat sich dann schnell ergeben. Ich bin sehr glücklich hier.
Wäre ein Sprung in Darmstadts Profiteam möglich gewesen?
In Darmstadt gibt es keine U23. Deshalb war es nicht ganz einfach, direkt aus der Jugend ins Zweitligateam zu kommen. Ich habe zwar schon bei den Profis mittrainiert und auch schon mal ein Testspiel gegen einen Hessenligisten bestritten, aber der Sprung war zu groß.
Wollen Sie noch Fußballprofi werden?
Ja, das ist auf jeden Fall ein Ziel von mir. Noch kann ich es schaffen. Aber ich will mich erst einmal beim FKP durchsetzen.
Das heißt, der Sprung ins Regionalligateam des FKP ist ein fester Plan?
Ja, auf jeden Fall. In der Vorbereitung habe ich etliche Male mittrainiert. Ich sollte dann aber nach meiner Verletzung erst einmal wieder Spielpraxis im Verbandsligateam sammeln. Es ist ganz schwierig, nach so einer Verletzung in den Spielfluss zu kommen. Ich bin als Perspektivspieler für die erste Mannschaft gekommen. Ich muss aber auch noch an mir arbeiten, auch körperlich, da fehlt noch ein bisschen Masse für die Regionalliga.
Am Sonntag um 13 Uhr steht für den FKP II im Framas-Stadion das Spiel gegen den TuS Hohenecken an. Wie sehen Sie da die Chancen?
Es wird ein Spiel auf Augenhöhe. Wenn wir unser Spiel umsetzen können, werden wir gewinnen. Wir müssen das aber wieder als Mannschaft umsetzen.