Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Umfrage: Zettelwirtschaft oder digitale Ordnung?

Martin Schuhmann
Martin Schuhmann

Der Zettel an der Kühlschranktür oder vernetzte Computer? Die Orte, an denen sich wichtige Termine eintragen lassen, können unterschiedlicher nicht sein. Während der eine auf die unerschöpflichen Möglichkeiten der Synchronisation und digitalen Verwaltung setzt, schwört der andere auf den Kalender aus Papier. Wieder andere sind „hybrid“ unterwegs und nutzen beide Welten.

„Ich verwalte alle meine Termine über den Google-Kalender“, sagt Martin Schuhmann. „Da werden sowohl Einzeltermine eingetragen als auch Serientermine wie Geburtstage. Je nach Kategorie ordne ich den Einträgen dann verschiedene Farben zu, damit sie leicht zu unterscheiden sind. Unterwegs notiere ich das Wichtigste schnell mit dem Handy, zu Hause am PC werden dann weitere Infos hinzugefügt. Die Methode ist sehr praktisch, denn man plant nicht versehentlich doppelt. Immer mal wieder drauf zu schauen, was heute anliegt, ist mir mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen. Seit rund vier Jahren mache ich das so, und es hat sich bewährt.“

„Ich habe sowohl einen gedruckten Planer in Verwendung als auch den Terminkalender im Handy“, räumt Claudia Zaschke ein. „Alle Termine trage ich in beiden ein. Das Handy hat man ja ohnehin immer dabei, wenn man weggeht, und dort habe ich die Erinnerungsfunktion eingeschaltet, die mir eine Nachricht schickt, wenn ein Termin ansteht. Und zu Hause verschafft mir der normale Kalender einen guten Überblick. Eine Einkaufsliste oder Ähnliches führe ich allerdings auf dem Handy nicht. Da nehme ich lieber einen Zettel mit.“

„Alle meine Termine, vom Arztbesuch bis zum Friseurtermin, stehen bei mir in einem ganz konventionellen Kalender“, erzählt Reinhold Schwarz. „Es ist ein Jahresplaner, der in der Küche hängt. Dort hält man sich so oft auf, dass es einfach ist, immer mal wieder einen Blick drauf zu werfen. Ich finde das sehr übersichtlich. Auch alle Geburtstage stehen in diesem Kalender. Jedes Jahr werden die als Allererstes wieder in den neuen Kalender eingetragen.“

„Das Ganze ist zum Teil auch eine Generationenfrage: Die jungen Leute benutzen selbstverständlich die digitalen Kalender ihres Smartphones. Dem stehe ich etwas skeptisch gegenüber: Was ist, wenn plötzlich mal der Akku leer ist?“, fragt sich Peter Fath. „Dann steht man da und kommt nicht mehr an seine Termine. Natürlich ist es auch eine Gewohnheitssache. Ich persönlich nutze einen DIN-A5- Jahreskalender mit einer Seite für jeden Tag. Dort trage ich sowohl die geschäftlichen als auch privaten Termine ein. Die Geburtstage allerdings nicht, die hat meine Frau allesamt im Kopf!“

Claudia Zaschke
Claudia Zaschke
Reinhold Schwarz
Reinhold Schwarz
Peter Fath
Peter Fath
x