Handball RHEINPFALZ Plus Artikel TV Thaleischweiler steigt in die Verbandsliga auf

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Zufriedenheit bei den Handballer des TV Thaleischweiler. Die Sieben um Spielertrainer Marcin Waryas steigt gemeinsam mit dem TSV Speyer aus der A-Klasse, Staffel II, in die Verbandsliga auf.

Der Pfälzer Handball-Verband (PfHV) hatte am Freitag zunächst entschieden, die Meister per Quotientenregel zu ermitteln. Dadurch hat der am 12. März mit 34:2 Punkten (Quotient: 1,89 Punkte je Spiel) als Tabellenführer gelistete TVT seinen Spitzenplatz verloren und fällt in der Abschlusstabelle mit dem etwas schwächeren Quotienten hinter den TSV Speyer (33:1/1,94) zurück. Die Südwestpfälzer haben umgehend beim Verband ihren Aufstiegswillen bekundet. Diesem wurde aufgrund einer „offenen Härtefallregel“ sofort stattgegeben, wie Josef Lerch, Vizepräsident Spieltechnik, gestern bestätigte.

Amtlich ist nun auch, dass die FSG Hauenstein/Rodalben in die Frauen-Pfalzliga zurückkehrt. Die Männer der TS Rodalben bleiben in der Pfalzliga, die Frauen des TV Thaleischweiler in der Verbandsliga. Der TV Dahn wird, obwohl sportlich schon abgestiegen, in der Verbandsliga bleiben, da es in der abgebrochen Saison laut Verbandsbeschluss keine Absteiger geben soll. Zwar kann ein Abstieg auf freiwilliger Basis erfolgen, jedoch hat, laut Dahns Mannschaftskapitän Marcel Kunz, „sich noch kein Spieler aus dem Kader für einen freiwilligen Abstieg in die A-Klasse ausgesprochen“. Bis spätestens zur übernächsten Runde 2022/23, sollen die aufgestockten Ligen wieder auf Normalmaß (zwölf Mannschaften je Klasse beziehungsweise Staffel) zurückgeführt werden. Das hat vor allem in der Pfalzliga, die dann mit 14 Teams in die Runde 2020/21 starten wird, und in der Verbandsliga, die voraussichtlich 13 Teams aufnehmen wird, einen verschärften Abstieg zur Folge, während die beiden A-Klassen mit je zehn Mannschaften so sehr ausgedünnt sind, dass dort nicht mit Absteigern in Runde zu rechnen ist.

Lerch betonte, dass die Pfalz- und Verbandsliga auch vorübergehend in je zwei Staffeln geteilt werden könnten, beispielsweise, weil die Runde nicht pünktlich anlaufen könne. Damit wird der letzte, zentrale Punkt tangiert, nämlich wann der Spielbetrieb überhaupt wieder aufgenommen wird. Diese Frage kann zum heutigen Tage keiner beantworten. mame

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