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Riesenfreude beim TTC Nünschweiler über den 6:4-Heimsieg gegen Illtal II: von links Vorsitzender Lothar Wiche, Henry Wiche, Andr
Riesenfreude beim TTC Nünschweiler über den 6:4-Heimsieg gegen Illtal II: von links Vorsitzender Lothar Wiche, Henry Wiche, Andrea Wiche, Horst Lohr, Detlef Schultz, Timo Schultz, ein Fan, Rimvydas Martinka und Marcel Dohmen.

Nach dem 6:4-Sieg gegen die favorisierten TTF Illtal Il ist der Verbleib des TTC Nünschweiler in der Tischtennis-Oberliga so gut wie sicher.

„Das Doppel war ein wenig ärgerlich. Marcel Dohmen und ich hatten zwei Matchbälle“, sagte TTC-Kapitän Timo Schultz vom Auftakt des Heimspiels am Sonntag. Gegen Dennis Fischer und die ehemalige iranische Nationalspielerin Maryam Farei mussten sie sich in der Verlängerung des fünften Satzes geschlagen geben. Nach dem 1:1 in den Doppeln (Martinka/Wiche siegten für Nünschweiler glatt) setzte es im vorderen Paarkreuz zwei Niederlagen. In fünf Sätzen unterlag Rimvydas Martinka Illtals Sebastien Niederstrasser, in vier Sätzen verlor Henry Wiche gegen die slowenische Nationalspielerin Ana Tofant, die am Olympia-Stützpunkt in Saarbrücken trainiert.

Doch im hinteren Paarkreuz war Nünschweiler am Sonntag gut aufgelegt, Timo Schultz und Marcel Dohmen holten alle vier Zähler. „Rimvy hat sich durchgekämpft“, lobte Schultz den Litauer für dessen Sieg gegen Angriffsspielerin Tofant. Den entscheidenden sechsten Punkt holte Dohmen mit einem 3:0 gegen Dennis Fischer.

Aktuell auf Rang drei

Einen Tag zuvor hatte es im Auswärtsspiel beim TTC Berus, dem langjährigen Konkurrenten im Oberliga-Abstiegskampf, eine 3:7-Niederlage gegeben. „Es war ein sehr knappes Spiel, ich bin sehr enttäuscht, weil ich beide Matches sehr knapp verloren habe. Hinten ein 0:4 ist zu wenig, um etwas mitzunehmen“, merkte Schultz an. Die zwei Einzel-Punkte für Nünschweiler holte Martinka, der Jan-Philip Becker mit 11:9 im fünften Satz und Quentin Heim in vier Sätzen bezwang. Schultz: „Rimvy hat sehr gut gespielt. Ansonsten war noch Luft nach oben.“ Auch im Doppel war Martinka, der im Dezember bei Litauens Top-12-Turnier den dritten Platz erreicht hatte, an der Seite von Wiche in fünf Sätzen gegen Quentin Heim/Jakub Szymik erfolgreich.

„Wir können jetzt schon etwas entspannt für die Oberliga planen. Da müsste schon viel passieren, dass wir doch noch absteigen“, stellte Schultz erfreut fest. Sein Team belegt aktuell mit 12:12 Punkten sogar Rang drei.

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