Handball
TSR-Frauen auf bestem Weg zur Meisterschaft
„So deutlich habe ich mir das nicht vorgestellt“, sagte TSR-Trainer Timo Steinbach nach dem 23:13 (14:10) am Sonntag gegen die Südpfälzerinnen. Herausragend: Rodalbens Torfrau Malena Lange, die mit 21 Paraden glänzte. Steinbach: „In der ersten Hälfte haben wir es nicht geschafft, die Nahtstellen zu schließen. Sehr zufrieden war ich dann mit unserer Leistung in der zweiten Halbzeit. Zu einer guten Abwehr gesellte sich ein guter Angriff, und die Nahtstellen wurden endlich geschlossen.“
Nach einem nervösen Beginn mit Ballverlusten und einem Pfostentreffer seitens der TSR-Frauen ging Wörth meist mit einem Tor in Führung. Letztmals in der 15. Spielminute durch Solveig Wiese, die zum 6:5 für ihr Team einnetzte. Rodalbens Torfrau Lange verhinderte mit vier Paraden Schlimmeres.
Malena Lange glänzt
Darauf reagierte Steinbach mit einer Auszeit. Die fruchtete trotz Zeitstrafen für Viktoria Dietrich und Paula Hack. Binnen vier Minuten drehten Johanna Gab, Hack und Schäfer den Rückstand in eine 8:6-Führung (20.). In der Folge zog die TSR durch ein gutes Angriffsspiel auf 13:10 (29.) davon. Lea Benecke warf das Tor zum 14:10-Halbzeitstand. Einen großen Anteil an der Vier-Tore-Führung hatte Malena Lange, die bis dahin mit zwölf Paraden glänzte.
Lange ohne Gegentor
Das Halbzeit-Fazit von TSR-Handball-Abteilungsleiter Romi Hirtle: „Man hat klar gemerkt, dass wir die stärkste Mannschaft sind. Dabei haben wir noch nicht alles gezeigt.“ Auch in der zweiten Hälfte blieb Rodalben am Drücker und war total spielbestimmend. Bis zur 52. Minute gestattete die TSR den Gästen nur einen Gegentreffer. Franziska Dietrich erzielte vier Sekunden vor dem Ende das 23:13.
„In der ersten Halbzeit war alles in Ordnung. Halbzeitübergreifend haben wir die TSR-Torfrau warmgeschossen, die uns den Zahn gezogen hat“, bedauerte Wörths Trainer Hans Morio die Niederlage seiner Mannschaft.
Dahn tritt nicht an
Rodalbens Co-Trainer Carsten Heyner merkte an: „Man sah, wie hungrig unsere junge Mannschaft ist. Es macht Woche für Woche Spaß, mit den Mädels zu trainieren. Schön zu sehen, wie sich unsere Mädels immer weiterentwickeln.“
Mit jetzt 18:0 Punkten belegt die TS Rodalben den ersten Tabellenplatz, gefolgt vom TV Wörth II (16:2) und vom TuS Heiligenstein II (16:4). , der am Wochenende kampflos zu zwei Punkten kam, da der TV Dahn nicht angetreten ist. Für kommenden Samstag, 16. Dezember, ist das Kreisderby zwischen der TS Rodalben und dem TV Dahn geplant. Anstoß: 18 Uhr in der TSR-Halle.
SO SPIELTEN SIE
TS Rodalben: Lange, ab 51. Heyer - Müller, Gab (3), Hack (8/2) - Benecke (3), Viktoria Dietrich - Franziska Dietrich (4); Lauer, Schäfer (2/1), Stumpf (2), Kleber, Lütke Streine (1), Bodenschatz
Spielfilm: 3:3 (7.), 5:56 (15.), 8:7 (22.), 14:10 (Halbzeit), 17:10 (41.), 21:11 (52.), 23:13 (Ende) - Zeitstrafen: 3:4 Siebenmeter: 4/3 - 7/5 - Zuschauer: 80 - Schiedsrichter: Toker (TSV Kandel).