Pirmasens THW zieht in Virginia-Avenue

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Gestern präsentierte das Technische Hilfswerk Pirmasens die Umbaupläne für sein neues Domizil auf der Husterhöhe. Schon zum Ende dieses Jahres ist der Umzug vom Rehpfad in die Virginia-Avenue geplant. Das rund 1100 Quadratmeter große Gebäude wird die Einsatzzentrale der 80 ehrenamtlichen THW-Helfer beheimaten und Unterstellmöglichkeiten für acht Fahrzeuge bieten.

Drei Jahre habe die Suche und Planung des neuen Heims gedauert, berichtete Sven Böling, Ortsbeauftrager des THW Pirmasens. Mit der Immobilie in direkter Nachbarschaft zum städtischen Stadion, mit guter Verkehrsanbindung an die Bundesstraßen 270 und 10 und der exponierten Lage am Ortseingang seien nun alle mehr als zufrieden. Die notwendigen Pläne für die Umbaumaßnahmen seien erstellt. „Sobald die Baugenehmigung erteilt wird, legen wir los“, formulierte der Eigentümer des Gebäudes, Ludwig Bold, seine Bitte an Oberbürgermeister Bernhard Matheis. Der versprach schnelles Handeln Er freue sich über die Lösung, die eine gute Alternative zum ursprünglich anvisierten Gelände des früheren Autohauses Klos & Schmidt darstelle. „Ich bin sicher, das Gebäude wird ein Hingucker werden und wird den Zuspruch für ihr Team weiter stärken“, so Matheis. Das Gebäude, das früher die Feuerwehr der US-Streitkräfte beherbergte, muss nun grundliegend saniert werden. „Die Außenansicht wird sich komplett ändern“, erläuterte Böling die Pläne. Neben den vier bereits bestehenden Plätzen für Fahrzeuge werden vier weitere entstehen. Dafür werden Teile des Rückgebäudes abgerissen und die Halle dann erweitert. Der Jugendbereich wird durch eigene Aufenthalts- und Übungsräume aufgewertet. „Wo möglich, haben wir versucht, die Jugendlichen in unsere Arbeit zu integrieren“, unterstrich Böling. Wie bei den Umkleideräumen und Duschen, die im Untergeschoss entstehen. Dort erhalten Jugendliche eigene Spinde und einen abgetrennten Bereich. Das passe zur geplanten Ausweitung der Jugendarbeit. „Wir können uns eine Mitarbeit im Pakt für Pirmasens gut vorstellen“, sagte Klaus Lehmann, stellvertretender Ortsberater. Geplant ist zudem eine größere Frauenumkleide„Wir hoffen, dass das ein weiterer Anreiz für weibliche Interessenten sein wird“, sagte der Ortsbeauftragte. Im Untergeschoss wird sich sich die Einsatzzentrale befinden. Der Eingangsbereich soll als Kommunikationszentrum und Treffpunkt für Mitglieder und Helfer gestaltet werden. Im Obergeschoss entstehen Büro- und Veranstaltungsräume sowie eine Küche, optisch aufgewertet durch bodentiefe Fenster und einen Balkon. „Der trägt gleichzeitig den Brandschutzauflagen Rechnung“, wie Böling erklärte. Die Pläne für das Gebäude seien in enger Abstimmung mit den ehrenamtlichen Helfern entstanden und würden nun schnellstmöglich umgesetzt. „Eine so kurze Zeitspanne von der Planung bis zur Umsetzung geht nur, weil es sich um einen Um- und nicht um einen Neubau handelt“, bestätigte Armin Ladenberger, Geschäftsführer der THW-Geschäftsstelle in Neustadt. Über die Kosten des Umbaus wollten sich weder die Verantwortlichen des THW noch der Besitzer der Immobilie äußern. „Der Mietvertrag ist für 15 Jahre unterschrieben, er beinhaltet zwei optionale Verlängerungen von je fünf Jahren“, informierte Bold lediglich. (bos)

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