Pirmasens Themen aus Historie und Politik

Artur Bozem pflegt einen informellen Malstil.
Artur Bozem pflegt einen informellen Malstil.

Zur Entdeckung seiner „Zeichensprache“ lädt am morgigen Sonntag, der in Rosenkopf lebende Künstler Artur Bozem in die Dahner Kreisgalerie ein. Bozem bietet in Dahn wieder die Gelegenheit, sich in einer Einzelausstellung seinem Werk zu nähern.

Artur Bozem wurde 1952 im Rheinland geboren und war nach der Ausbildung zum Werbedesigner sowie einem Studium in Köln lange Jahre dort auch als Grafiker tätig, bevor er nach Rosenkopf ins Zweibrücker Land umzog. In seiner Kunst pflegt Bozem einen informellen Malstil, wobei sich auch in einzelnen Bildern figürliche Darstellungen des Menschen finden lassen. Diese sind jedoch keine streng naturalistischen Abbilder, sondern zeigen in teils stark abstrahierter Form Körperfragmente in besonderen Situationen. Artur Bozem liebt das Experiment mit Materialien, Formen und Farben. Seine Themen findet er oft in der Mythologie, Historie oder auch der Politik, mit denen er sich malerisch und grafisch auseinandersetzt und teils auch auf der Leinwand gesellschaftspolitisch Stellung beziehen will. Bozem ist vielfältig in der Organisation mehrerer Künstler-Vereinigungen engagiert und Mitglied unter anderem in der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler, dem Berufsverband Bildender Künstler, der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler oder dem Künstlerbund Rheinland. Seit 1970 konnte er bei Wettbewerben Auszeichnungen erhalten. Zuletzt den Kaiser-Lothar-Preis der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler. Artur Bozems Kunst war bereits vielfach in Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. Unter anderem im Mainzer Landtag, dem Herrenhof Mußbach, einer Unesco-Wanderausstellung, sowie in Galerien in Berlin, Luxemburg oder Andorra. In der Region war Bozem unter anderem in Einzelausstellungen in der Dahner Kreisgalerie 2004 sowie in Vinningen in der Alten Kirche 2008 vertreten. Die Vernissage am Sonntag, 11 Uhr, wird musikalisch von dem Duo „Duell“ umrahmt. In die Arbeit von Artur Bozem führt der Mannheimer Autor und Kunsthistoriker Helmut Orpel ein, der erst kürzlich seinen neuen Kunstroman in der Erfweiler Galerie Die Werkstatt präsentiert hat. Anschließend ist die Ausstellung bis 27. Mai täglich von 15 bis 18 Uhr zu sehen.

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