Fußball
SV Hermersberg erwartet Tabellenführer
Die Hermersberger siegten zunächst überraschend im Pokal bei Verbandsliga-Spitzenreiter SC Idar-Oberstein mit 3:2 und ließen vier Tage später einen 3:1-Erfolg in der Partie beim ebenfalls im Abstiegskampf steckenden FSV Offenbach folgen. Herausragend dabei Offensivspieler Freyer, der im Verbandspokal an der Nahe gleich doppelt traf und im Ligaspiel an der Queich alle drei Tore des SVH vorbereitete.
„Vielleicht etwas zu früh“
„Ich bin jetzt wieder bei 100 Prozent. Die Verletzung hat mich genervt, ich konnte keine 100 Prozent geben. Es war eine Zeit, die mich nicht so zufrieden gestellt hat. Ich habe mich durchgeschleppt“, erzählt Freyer, der als Qualitätsmanager bei John Deere in Zweibrücken arbeitet. Zuvor hatte der 34-jährige Ex-Regionalligastürmer zwar gespielt, aber, da verletzungsbedingt angeschlagen, nicht an seine normale Leistungsstärke anknüpfen können. „Ich hatte zum Glück jemanden an der Hand, mit dem ich viele Übungen machen konnte. Deshalb habe ich auch wieder so früh auf dem Feld gestanden. Vielleicht war es auch etwas zu früh.“
Am Sonntag (15.15 Uhr) erwartet Hermersberg den Aufsteiger und den Überraschungszweiten der Verbandsliga, den SV Viktoria Herxheim, dessen neuer Stammtorhüter der Ex-Bundenthaler Björn Herzig ist. „Die Herxheimer haben diese Saison noch kein Auswärtsspiel verloren, aber wir wollen das ändern“, sagt Freyer. Er räumt ein, dass beim SV Hermersberg einige seit dem Einzug ins Verbandspokal-Viertelfinale, wo am kommenden Mittwoch (14 Uhr) der eine Klasse tiefer spielende SV Geinsheim der Gastgeber ist, von einem Einzug in die erste DFB-Pokalrunde und einem damit verbundenen Spiel gegen ein Profiteam träumen: „Manche haben es schon im Kopf. Wir müssen aber von Spiel zu Spiel schauen, auch wenn der Gegner eine Klasse tiefer spielt. Das wird schwer genug.“