Pirmasens Straßenausbau: Lambachstraße kostet halbe Million

Im Mai soll der Ausbau der stark beschädigten Lambachstraße in Fehrbach beginnen. Der Ausbau soll optisch dem ähneln, der schon bei der Kolpingstraße in Fehrbach erfolgt ist, wie der zuständige Planer Heinz Klages aus Waldfischbach-Burgalben am Donnerstagabend bei einer Anliegerversammlung erläuterte.
180 Meter lang ist die Lambachstraße. Das kleine Straßenstück müsse öfter Schwerverkehr aufnehmen, erläuterte Klages, der auf die landwirtschaftlichen Fahrzeuge verwies, die auf die Felder bei Fehrbach fahren. Der landwirtschaftliche Verkehr bedinge einen 60 Zentimeter tiefen Aushub und anschließend Neuaufbau der Fahrbahnschichten. Der Ausbau wird niveaugleich erfolgen, womit es künftig keine Bordsteine mehr in der Lambachstraße gibt. Die 4,75 Meter breite Fahrbahn wird wieder asphaltiert. Die Gehsteige werden zwischen 1,25 und zwei Meter breit und gepflastert. Beim Pflaster will Klages den sogenannten Altdeutschen Verband verwenden, der aus einem Wechsel von grauen und schwarzen Steinen besteht und erstaunlich günstig sei, gleichzeitig aber auch gut aussehe. Die Planer wollten ursprünglich auch einen Wendehammer am Ende der Straße bauen. Es sei jedoch nicht gelungen, die dafür nötigen Grundstücke anzukaufen, erläuterte Jörg Groß vom Tiefbauamt. Wenn sich die Grundstücksbesitzer noch zu einem Verkauf entschließen könnten, würde doch ein Wendehammer gebaut, so Groß. Die Stadtwerke wollen parallel zu den im Mai beginnenden Arbeiten die Wasserleitungen erneuern. Diverse Hausanschlüsse für die Kanalisation müssten auch neu gemacht werden. Der Kanal selbst könne mit einem Inliner soweit stabilisiert werden, dass er mindestens weitere 30 Jahre hält, sagte Klages. Die Kosten für den Straßenbau bezifferte Groß auf 405.000 Euro und für den Kanalbau auf 150.000 Euro. Bezahlt wird der Ausbau aus den Wiederkehrenden Beiträgen sowie zu 36 Prozent aus der Stadtkasse. Klages rechnet mit einer Bauzeit von 14 Wochen. |kka