Pirmasens Stolzer Blick auf Neuschwanstein

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SCHWANGAU. Der Deutsche Berglauf-Mannschaftsmeister 2016 heißt TuS Heltersberg. Jonas Lehmann, Matthias Hecktor und Tim Könnel ließen gestern bei der vom TSV Schwangau und dem SC Füssen ausgerichteten DM alle anderen 48 Männer-Dreierteams hinter sich. Lehmann wurde in der Männer-Einzelwertung Zweiter unter 242 Finshern, Hecktor war die Nummer eins in der Altersklasse M40.

Mit insgesamt 2:08:12 Stunden lag das TuS-Trio vor dem LAC Quelle Fürth und der LG Brandenkopf. 40:48 Minuten benötigte Lehmann für die acht Kilometer und 920 Höhenmeter von der Tegelbergbahn-Talstation hoch zur Tegelberg-Panorama-Gaststätte, von wo man einen schönen Ausblick auf Schloss Neuschwanstein hat. Der 26-Jährige, im Vorjahr Dritter, war zwölf Sekunden langsamer als der neue Deutsche Meister, der vom Ski-Bergsteigen kommende Toni Lauterbacher vom LC Tölzer Land. Bis zu Kilometer sechs hatte der aus Eritrea stammende Yossief Tekle das Feld angeführt, hatte zeitweise gut 200 Meter Vorsprung, doch am Ende wurde der U20-Weltmeister von 2010 in 41:57 Minuten nur Fünfter. Hecktor (42) erreichte das Ziel in 43:13 Minuten, wurde damit Gesamt-13. und zum zweiten Mal nach 2014 Deutscher Meister in der Altersklasse M40. Der Dritte im Bunde, Tim Könnel, kam in der Einzelwertung auf Rang 23. „Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, 44:30 Minuten zu laufen. Am Ende waren es dann 44:11 Minuten, also es lief wirklich sehr gut für mich“ befand der 21-jährige Medizinstudent aus Hermersberg. Vor allem die letzten beiden Kilometer hätten die letzten Kraftreserven gefordert, weil auf zwei Kilometer rund 450 Höhenmeter zurückgelegt werden mussten: „Das habe ich so schwer nicht erwartet.“ Beste weibliche Teilnehmerin der TuS Heltersberg war Jessica Kammerer. Die dreimalige Pfälzerwaldmarathon-Siegerin benötigte 54:57 Minuten, war damit in der Frauen-Gesamtwertung 20. unter 90 Finisherinnen und belegte in der W35-Wertung mit nur fünf Sekunden Rückstand auf Siegerin Anja Carlson Rang zwei. Damit feierte die gebürtige Thaleischweilerin einen ihrer größten nationalen Erfolge. In der M35-Mannschaftswertung belegte der TuS Heltersberg mit Ramon Bernadon, Marco Forster und Alfred Peterschmidt Rang zwei unter drei Teams. Der 37-jährige Bernardon, der in Imsbach (Donnersbergkreis) wohnt, kam nach 47:49 Minuten ins Ziel, Forster (38/Reichweiler) nach 49:30 und Peterschmidt (56/Schweyen) nach 57:18 Minuten. Zweites von zwei W40-Teams wurden die TuS-Damen Peggy Herrmann (45/Rutsweiler/1:05,50 Stunde), Carolyn Könnel (47/Heltersberg/ 1:06,20) und Danuta Gaj (41/Homburg/1:07,51). Das zweite Männerteam des TuS Heltersberg mit André Bour (47:15), Ramon Bernardon und Daniel Walter (48:34) errang den 14. Platz. Heltersberg III mit Marco Forster, Alfred Peterschmidt und Ulf Lange (1:0054 Stunde) wurde auf Position 36 notiert. „Wir konnten unsere Erfolge aus den Vorjahren wiederholen. Das freut mich und macht mich ungemein stolz“, betonte der Leichtathletik-Abteilungsleiter des TuS Heltersberg, Dieter Kriegshäuser und fügte hinzu: „Der TuS Heltersberg ist nicht eine Macht, sondern die Macht im deutschen Berglauf derzeit.“ |dy

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