FUSSBALL RHEINPFALZ Plus Artikel Stellungnahme des SC Busenberg zum Spiel gegen Trulben

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Das Fußball-B-Klassespiel SC Busenberg gegen SV Trulben, das am 3. Oktober beim Stand von 3:1 nach der schweren Verletzung eines Trulber Spielers abgebrochen wurde, bewegt weiterhin die Gemüter.

Am 13. Oktober veröffentlichte die RHEINPFALZ einen Leserbrief von Hartmut Knerr aus Trulben zu dieser inzwischen erstinstanzlich für Busenberg (3:1-Sieger) gewerteten Partie, am Dienstag hat nun der Vorstand des SC Busenberg hierzu eine Stellungnahme abgegeben.

Knerr schrieb, dass Busenbergs Spielertrainer Felix Burkhard ohne Chance auf Ballgewinn „mit einem Anlauf von 20 Metern in den Spieler gegrätscht“ sei und ihn „somit schwer verletzt“ habe. Für den SC Busenberg sind das „völlig haltlose Behauptungen, die im Übrigen auch der Schiedsrichter bei der Ahndung des Fouls im Spielbericht als so nicht gegeben ansah“. Von Knerr werde „der Hergang der Verletzung nicht nur völlig überzogen, sondern auch schlichtweg falsch dargestellt“.

„Gezielt ins Negative“

Knerr stellte zudem die Frage in den Raum, was Burkhard noch auf dem Fußballplatz zu suchen habe. Der SCB-Vorstand entgegnet, Knerr habe mit seiner „öffentlichen Stimmungsmache die Grenzen des Anstands deutlich überschritten“. Zudem lenke der Leserbriefschreiber mit einer „bewusst falschen Zitierung“ eines am 1. Oktober veröffentlichten Interviews mit Burkhard „das öffentliche Bild“ des Spielertrainers „gezielt ins Negative“.

Abschließend heißt es in der vom SCB-Vorsitzenden Philip Breitsch übermittelten Stellungnahme: „Bei aller verständlichen Emotionalität, die den Amateurfußball letztlich ausmacht, sollte der Sachlichkeit bei der Beurteilung solcher Vorgänge – zumal mit etwas zeitlichem Abstand – der Vorzug eingeräumt werden. Persönliche Anfeindungen nach Ende der Partie in den Zeitungen sollten nicht zur Standardnachspielzeit werden.“

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