Pirmasens Starke Sechser und viel Torgefahr

Placeholder-Image

«CONTWIG/PETERSBERG.» Endspiel um die „Herbstmeisterschaft“: Zum 15. und damit vorletzten Hinrundenspiel der Fußball-A-Klasse empfängt der SV Palatia Contwig (32 Punkte) am Sonntag um 14.30 Uhr Spitzenreiter FK Petersberg (36).

Schon mit einem Remis beim Tabellenzweiten stellen die Petersberger sicher, dass sie als Primus in die Rückrunde gehen. In einem Gespräch mit den Trainern Maximilian Blum (Contwig) und Patrick Hildebrandt (Petersberg) vergleicht die RHEINPFALZ die beiden Teams miteinander. Der Torhüter Zwischen den Pfosten steht bei Contwig Kapitän Kevin Behr und bei Petersberg Moritz Betz. Beide Coaches sind sich einig, dass keiner der beiden deutlich besser ist als sein Pendant auf der anderen Seite. Die Abwehr Das sei wohl das Prunkstück der Petersberg, sagt Blum, da Ex-Regionalliga-Innenverteidiger Hildebrandt Petersbergs Defensive lenkt. Blum: „Hildebrandt kriegt jeden Kopfball und verliert keinen Zweikampf.“ Außerdem lenke er das Spiel seines Teams und gebe ihm alleine durch seine Präsenz Halt. Bei Contwig, das mal mit drei, mal mit vier, mal mit fünf Abwehrspielern agiert, sind die auch in der Offensive sehr starken Außenverteidiger Mesout Moutous und Jonas Hein Trümpfe. Bislang musste Petersberg 18 und Contwig 19 Gegentreffer einstecken. Die Sechser Felix Füssgus und Nikolaus Sefrin heißen Contwigs Abräumer vor der Abwehr. Die beiden sind nach Blums Worten „sehr lauf- und spielstark“. Generell suche die Palatia spielerische Lösungen. Petersberg dagegen setze, so Blum, „mehr auf lange Bällen“. Hildebrandt, der Contwig beim 4:1-Erfolg gegen Hauenstein II beobachtete, findet das Mittelfeld des Titelrivalen „sehr ausgeglichen und spielstark“. Hildebrandt: „Ich habe wenig Schwächen gesehen.“ Auf der anderen Seite würde auch die Petersberger Steffen Zäuner und Robin Fremgen als Doppel-Sechs ein schwer überwindbares Hindernis darstellen. Das offensive Mittelfeld „Wir haben keine klassische Zehn“, sagt Contwigs Trainer Blum, der auf rotierende Mittelfeldspieler setzt. Gleichwohl nimmt Christoph Wolf (zehn Tore) oft die Position des Spielmachers ein; Tim Hüther komme mehr über die Außen. Auch Petersberg besetzt seine Rollen im offensiven Mittelfeld nicht immer mit den gleichen Spielern. Tammi Thomas hat schon zwölf Tore erzielt. Der Angriff Vorteil Contwig, denn die Palatia hat 65 Treffer erzielt gegenüber 54 von Petersberg. Alleine in den letzten drei Partien schoss Contwig 22 (!) Tore. Mit Marcel Hoffmann (12), Philipp Koch (12) und Christof Wolf (10) hat Contwig ein Trio mit einer zweistelligen Trefferzahl in seinen Reihen. Koch sei ein „klassischer Stürmer mit hoher Trefferquote“, urteilt Blum. Petersbergs Mittelstürmer Alexander Hever ließ sein Team bereits 15-mal jubeln. Hever gilt als sehr einsatzfreudig und durchsetzungsfähig. Der Platz „Unser dickstes Plus ist am Sonntag wohl nicht die bessere Qualität der Mannschaft, sondern unser Heimvorteil“, befindet der 27-jährige Blum, der nicht mehr selbst mitspielt. Seine Mannschaft fühle sich „auf dem Kunstrasen richtig wohl“. Und: Die Palatia hat bei ihren Heimspielen stets die Unterstützung vieler Anhänger. Dennoch setzte es die beiden bisherigen Saisonniederlagen (2:4 gegen Battweiler und 1:4 gegen Ruhbank) auf eigenem Platz. Hildebrandt gibt unumwunden zu, dass seine Schützlinge Kunstrasen „nicht gewohnt“ seien. Gleichwohl gelang ein 4:1-Sieg auf dem künstlichen Grün des SV Ruhbank. Hildebrandt meint: „Wir sind der Tabellenführer. Respekt haben wir vor jeder Mannschaft, aber wir scheißen uns nicht in die Hosen.“ Das Programm A-Klasse Pirmasens/Zweibrücken: Ruhbank - Fischbach (Samstag, 14.30 Uhr), Fehrbach II - Großsteinhausen (Sonntag, 12.30 Uhr), Rieschweiler II - Dahn, TSC Zweibrücken II - Waldfischbach/Burgalben (beide Sonntag, 12.45 Uhr), Hauenstein II - VB Zweibrücken/Ixheim II, Contwig - Petersberg (beide Sonntag, 14.30 Uhr), Clausen - Maßweiler (Sonntag, 14.45 Uhr), Lemberg - Leimen (Sonntag, 15.15 Uhr) A-Klasse Südpfalz: u. a. Schaidt - Lug/Schwanheim (Sonntag, 14.30 Uhr).

x