Pirmasens Star der Woche: Pablo Schreiber

Placeholder-Image

Der Schauspieler, der zurzeit im Thriller „Criminal Squad“ dem Star, Gerard Butler, die Show stiehlt, ist ein beliebter Seriendarsteller, der besonders durch extrafiese Schurkenrollen hervorsticht. Auf der großen Leinwand aber hat er sich bisher noch nicht recht durchgesetzt. Pablo Schreiber wurde 1978 in Kanada in einer Hippie-Kommune geboren und nach dem chilenischen Dichter Pablo Neruda benannt. Seine Mutter ist eine Psychotherapeutin und sein Vater Theaterschauspieler; sein älterer Halbbruder Liev Schreiber ist ebenfalls ein bekannter Darsteller. Er hat deutsche, schweizerische und dänische Vorfahren. Mit zwölf Jahren zog er nach der Trennung seiner Eltern mit seinem Vater nach Seattle. Der 1,95 Meter große Schreiber strebte nach der Highschool zunächst eine Laufbahn als Basketballspieler an, nahm aber schließlich ein Schauspielstudium auf. Bekannt wurde er ab 2003 durch die Serien „The Wire“, in der er den Drogenschmuggler Nick Sobotka spielte, und „Orange Is The New Black“, wo er als Gefängniswärter George „Pornstache“ Mendez zu sehen ist. Zuletzt spielte Schreiber in der Amazon-Serie „American Gods“ den Kobold Mad Sweeney. Im Kino war er unter anderem in kleinen Rollen in der Nicholas-Sparks-Verfilmung „Das Lächeln der Sterne“ und im Woody-Allen–Film „Vicky Cristina Barcelona“ vertreten, außerdem im Kriegsdrama „13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi“. Elogen bekam Schreiber, der in New York lebt, aber vor allem als Theaterschauspieler am Broadway. Doch nun scheint die Filmkarriere des 39-Jährigen an Fahrt aufzunehmen: In diesem Jahr wird er in gleich vier hochkarätigen Filmen unter anderem an der Seite von Dwayne Johnson, Pierce Brosnan und Ryan Gosling auftreten.

Mehr zum Thema
x