Pirmasens Star der Leinwand: Ryan Reynolds

Der gut aussehende Schauspieler ist zurzeit neben Ben Kingsley in der Hauptrolle des Sci-Fi-Thrillers „Self/Less“ zu sehen. Ryan Reynolds wurde 1976 in Vancouver als Sohn eines Polizisten und jüngster von vier Brüdern geboren. Der Kanadier schlug sich zunächst eher erfolglos als Fernsehdarsteller durch und wollte die Schauspielerei eigentlich aufgeben. Doch sein Freund Chris Martin, nun ein bekannter Komiker, überzeugte ihn, nach Los Angeles umzuziehen. Dort wurstelte er sich jahrelang als Kellner durch und arbeitete sich über zahllose Fernsehserien, unter anderem „Akte X“ und „Ein Trio zum Anbeißen“ zum Filmschauspieler hoch. Er trat zum Beispiel auf in den Komödien „Ein ungleiches Paar“ und „Harold & Kumar“ und im Vampir-Spektakel „Blade: Trinity“ auf. Seine erste Film-Hauptrolle hatte er in der Komödie „Party Animals – Wilder geht’s nicht“ 2002, die in den USA ebenso ein Hit war wie „The Nines“, in Deutschland aber nur als DVD erhältlich ist. In „Just Friends“ spielte er ein Dickerchen. Weitere Filme mit ihm sind unter anderem die New Yorker Liebeskomödie „Vielleicht, vielleicht auch nicht“, das Drama „Zurück im Sommer“ mit Julia Roberts, die Comicverfilmung „The Green Lantern“, „X-Men Origins: Wolverine“, der Thriller „Safe House“ und das Drama „Die Frau in Gold“ über die Restitution eines Klimt-Gemäldes, in dem er den Anwalt von Maria Altmann (Helen Mirren) verkörperte. Trotz zahlreicher Auftritte in hochkarätigen Filmen gehört Reynolds immer noch eher zur B-Liga der Hollywoodstars und galt lange Zeit als „der Neue von“. Denn Reynolds war fünf Jahre lang mit Sängerin Alanis Morrissette liiert und dann zwei Jahre lang mit Scarlett Johansson verheiratet. 2012 schließlich heiratete er seine Filmpartnerin aus „The Green Lantern“, Blake Lively, mit der er ein Kind hat. (chy/Foto: dpa)