Pirmasens Star der Leinwand: Anton Yelchin

Am 19. Juni dieses Jahres ist der junge Schauspieler bei einem tragischen Unfall in Los Angeles ums Leben gekommen. Im kommenden „Star Trek“-Spektakel ist Yelchin in einer seiner letzten Rollen zu sehen. Der junge Schauspieler mit den grünen Augen galt als eines der vielversprechendsten Talente in Hollywood. Geboren wurde er 1989 in der damaligen Sowjetunion in Leningrad, dem jetzigen St. Petersburg. Als Anton Yelchin sechs Monate alt war, emigrierte seine Familie in die USA. Schon früh beschloss er, Schauspieler zu werden. Während seiner Schulzeit in Los Angeles besuchte er Schauspielkurse und bekam mit zehn Jahren seine erste Rolle in einer TV-Serie. 2001 spielte er in der Stephen-King-Verfilmung „Hearts in Atlantis“ an der Seite von Anthony Hopkins und heimste einen Nachwuchspreis ein. Seinen Durchbruch feierte er im Beverly-Hills-Krimi „Alpha Dog“ (2006). In der Hauptrolle der Schulkomödie „Charlie Bartlett“ (2008) spielt er einen gewitzten Schüler aus der Upper-Class, der mit den rauen Sitten einer öffentliche Schule zurecht kommen muss. Als Teammitglied Pavel Chekov der U.S.S. Enterprise im Blockbusterspektakel „Star Trek“ und als Zeitreisender Kyle Reese im vierten „Terminator“-Film war Anton Yelchin auf dem besten Weg zum Starruhm. |chy/Foto: dpa