Pirmasens Star der Filmwelt: James Horner

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Der am 22. Juni 2015 verstorbene James Roy Horner war ein berühmter Filmkomponist. Seine letzte Komposition ist nun im neu anlaufenden Western-Remake „Die glorreichen Sieben“ zu hören. Allerdings vervollständigte sein Freund Simon Franglen Horners Kompositionen, die der 61-Jährige vor seinem Tod – er stürzte mit seinem einmotorigen Flieger in Südkalifornien ab - nicht mehr hatte fertigstellen können. James Horner, 1953 in Los Angeles geboren, war der Sohn des österreichischen Einwanderers Harry Horner, der als Szenenbildner zweimal mit dem Oscar ausgezeichnet worden war. Sein Sohn James bekam 1998 ebenfalls zwei Oscars - für den Soundtrack zu „Titanic“ und für den besten Originalsong des Films, „My Heart will go on“, gesungen von Céline Dion. Die über 30 Millionen Mal verkaufte Titanic-Filmmusik ist der best verkaufte Orchester-Soundtrack der Welt. Horner, der mit fünf Jahren mit dem Klavierspiel begann, ließ sich an der Royal College of Musik in London zum klassischen Pianisten ausbilden, bevor er in den Siebzigern zurück nach Kalifornien zog. Er setzt dort sein Studium mit Musiktheorie und Komposition fort und schrieb nebenher Musik für B-Movies. Sein Durchbruch erfolgte mit der Musik für „Star Trek II: Der Zorn des Khan“ 1982. Sein Credo lautete: „Mein Job ist es, den Zuschauer jede Wendung in der Geschichte eines Films mit dem Herzen spüren zu lassen“. |chy

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