Pirmasens Stanjek: Es wird wohl zwischen uns und Rot-Weiß ausgehen

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MERZALBEN. „Der Aufstieg ist unser Ziel“, bekennt Thomas Stanjek, der Spielertrainer des Fußballclubs Merzalben. Bisher ist das Team des Ex-Landesligaspielers voll auf Kurs. In der Tabelle der C-Klasse Ost liegen die Gräfensteiner mit 21 Punkten aus acht Spielen auf Platz zwei, punktgleich mit Mitfavorit SV Rot-Weiß Pirmasens.

Ganz vorne hat der überraschend starke SV Lemberg zwar drei Punkte, aber auch zwei Spiele mehr. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert Merzalben beim derzeitigen Ligaprimus. Die vergangene Saison hatte Merzalben noch auf Platz acht, 33 Punkte hinter Meister Ruppertsweiler beendet. „Da war unser Kader sehr dünn, und wir hatten Personalprobleme“, sagt Stanjek im Rückblick. Doch nun seien zahlreiche junge Spieler nachgerückt, die auch die Qualität des Teams verbesserten. Mit Sebastian Stanjek (25), dem jüngeren Bruder des Spielertrainers, stieß zudem ein überragend guter Akteur zum FC Gräfenstein. „Er alleine macht nicht den Unterschied aus, aber er hilft uns natürlich sehr weiter“, wertet Thomas Stanjek. Sebastian Stanjek kam vom Verbandsligisten SG Rieschweiler, spielte zuvor vier Jahre in der Oberliga für den SC Hauenstein. Es sind vor allem berufliche Gründe, die „Seb“ zu diesem Schritt veranlassten. Sebastian Stanjek studiert an der Verwaltungshochschule in Mayen und ist allenfalls sonntags zu den Spielen in der Heimat. „Er hat sogar überlegt, ganz mit dem Fußball aufzuhören“, weiß Thomas Stanjek (33). Als dann die Bitte des Merzalber Trainers kam („dann hilf doch mir“), war Sebastian gleich dazu bereit. Doch Thomas Stanjek macht den derzeitigen Erfolg nicht alleine am Mitwirken seines Bruders fest: „Jeder bringt uns ein Stück weiter.“ In Markus Fath hat der FCM einen weiteren Spieler in seinen Reihen, der mit dem FK Clausen schon mal in der Verbandsliga am Ball war. Es sei eben die „gute Mischung aus erfahrenen und aufstrebenden jungen Spielern“, die den FC Merzalben derzeit vom Aufstieg in die B-Klasse träumen lassen. Stanjek: „Es wird wohl zwischen uns und Rot-Weiß ausgehen.“

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