Pirmasens Stadtwerke wollen Wasserstofftanke
Die Pirmasenser Stadtwerke hätten die Wasserstoffelektrolyse gerne selbst gebaut und betrieben. Als Stadtwerke sei jedoch keine Förderung möglich, erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Christoph Dörr. Der Pirmasenser Energieversorger sieht allerdings vielfältige Verwendungsmöglichkeiten für das energiereiche Gas, die weit über das hinausgehen, was PFI und Stadt vorhaben. Wasserstoff könne beispielsweise ins Erdgasnetz eingespeist werden, nennt Dörr eine Idee. Es gebe Tests, wonach eine Zumischung von bis zu 20 Prozent Wasserstoff ins Erdgasnetz eingespeist werden kann. Das würde die Kohlendioxid-Abgabe für die Verbraucher senken, da für Wasserstoff keine Abgabe anfällt.
Als weitere Verwendungsmöglichkeit nennt der Stadtwerke-Geschäftsführer den Verkehr. „Ich bin ein Fan von Brennstoffzellenautos“, erzählt Dörr, der sich vorstellen könnte, schon bald die ersten Busse anzuschaffen, die mit Brennstoffzellen betrieben werden. Das verhindere nicht nur die Kohlendioxidemissionen, sondern sei auch noch leise. In den nächsten fünf Jahren stünden die Stadtwerke vor der Systementscheidung für eine neue Busgeneration. Brennstoffzellenbusse könnten mit einer Wasserstofftankstelle auf dem Betriebsgelände in der Gasstraße betankt werden.
