Pirmasens
Stadt kämpft gegen Bärenklau
In einem Seitental des Strecktals hat der Riesenbärenklau seit Jahren gewuchert und sich über den Bachlauf in Richtung Blümelstal ausgebreitet. Zu erkennen ist der Riesenbärenklau an den bis zu drei Meter hohen Blüten. Gefährlich ist die als Giftpflanze geltende Staude vor allem bei Sonnenschein. Wer die Blätter des Riesenbärenklau berührt und die Haut der Sonne aussetzt erleidet schwer heilende Verbrennungen. Bisher hatte das Garten- und Friedhofsamt darauf verwiesen, dass der Standort in dem Seitental wegen der Topografie nicht zu mähen wäre.
Jetzt gibt es aber eine neue Situation. Der Wirtschafts- und Servicebetrieb der Stadt (WSP) hat im Eichfeld bei Fehrbach eine größere Menge lehmhaltigen Boden erhalben und den Stadtgärtnern kostenfrei angeboten. Mit dem Boden und einem Bagger wird nun das Seitental neu modeliert sowie der Riesenbärenklau übererdet, so dass ein neuer Austrieb unwahrscheinlich werden dürfte, wie die Pressestelle der Stadtverwaltung mitteilt. Das Seitental werde zudem so gestaltet, dass künftig mit Maschinen dort gemäht werden kann, falls die Giftpflanze doch nochmal austreibt. Ziel sei eine offene Wiese, die zweimal im Jahr gemäht wird.