Pirmasens Sportausschuss: TuS/DJK-Rasenplatz hat erste Priorität

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Der Antrag des TuS/DJK Pirmasens auf den Bau eines Rasenplatzes an der Prälat-Schäffler-Sportstätte wurde im Sportausschuss des Stadtrats auf Platz eins der Prioritätenliste gesetzt.

Die Verantwortlichen des TuS/DJK erhalten aus dem so genannten „Goldenen Plan“ der Landesregierung zur Förderung des Baus von Sportstätten rund 97.400 Euro (40 Prozent der Gesamtkosten), die Stadt selbst bezuschusst das Projekt mit 48.700 Euro (20 Prozent der Gesamtkosten). Den Rest muss der Verein selbst finanzieren, wobei der TuS/DJK zusätzlich mit der Unterstützung beispielsweise der Rheinberger-Stiftung oder der Theyson-Stiftung rechnet. Weiterhin oben in der Prioritätenliste (Platz 2) steht auch der TV Pirmasens mit seinem Hallen-Neubauprojekt in der Turnstraße. Es sei nicht damit zu rechnen, dass seitens des TVP in diesem Jahr noch der Antrag gestellt werde, erklärte OB Bernhard Matheis im Sportausschuss. Matheis rechnet auch nicht damit, dass gleich zwei Projekte in einem Jahr bezuschusst werden. Zumal bei der TVP-Halle, die ja auch als Schulturnhalle genutzt werden soll, in Bezug auf öffentliche Gelder das Ministerium für Weiterbildung ins Boot geholt werden soll. Eine Absage erteilte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) einem Umbau vom Hart- zum Kunstrasenplatz des MTV Pirmasens und des FK Pirmasens. Der Grund: Wegen des Zuschusses für den Hartplatz sei eine Nutzungsdauer von 20 Jahren erforderlich, um eine weitere Maßnahme beantragen zu können. Und diese 20 Jahre seien, so Daniel Durm, Sachbearbeiter Sport beim Stadtmarketing, noch nicht vorbei. Matheis informierte den Sportausschuss, dass derzeit 11.900 Mitglieder in 61 Sportvereinen in Pirmasens registriert sind. Die Mitgliederzahl bleibe gleich, nur seien es sieben Vereine weniger als im Vorjahr, erklärte der OB. Für diese Vereine seien im Doppelhaushalt 2018/2019 laut Verwaltung 175.000 Euro eingestellt. Im Fall einer notwendigen Bezuschussung von Projekten, etwa für Geräteausstattung, stünden nochmals 87.000 Euro zur Verfügung. Ratsmitglied Andreas Petry (FWB) begrüßte, dass die Verwaltung in Bezug auf den demografischen Wandel auch die Sportvereine im Visier hat, um die Klubs bei möglichen Zusammenschlüssen zu unterstützen. Sein Ratskollege Hartmut Kling (FDP) forderte die Verwaltung auf, die Hallenbelegungspläne der Schulturnhallen unter die Lupe zu nehmen, um diese Sportstätten optimal zu nutzen. Suboptimal genutzt werden könne momentan die nach einem Wasserschaden lädierte MTV-Halle.

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