Pirmasens Spielleiter und Spielmacher in Personalunion

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Christoffer Lorett (27) ist Spielleiter und Spielmacher in Personalunion des Fußball-Bezirksliga-Dritten FC Fehrbach, der am Sonntag ab 14.45 Uhr beim um einen Punkt besseren Tabellenzweiten, dem VfR Kaiserslautern, gastiert. Peter Seibel sprach mit dem technisch beschlagenen Linksfuß.

Herr Lorett, vergangenen Sonntag mussten Sie nach 20 Minuten raus. Was war los?

Ich bin schon in der ersten Minute mit einem Gegner zusammengestoßen und habe mir eine starke Schienbeinprellung zugezogen. Das wurde von Minute für Minute schlimmer, und irgendwann ging es nicht mehr. Was einen Einsatz am Sonntag betrifft, muss ich abwarten. Am Mittwoch war es schon besser als am Dienstag, als ich kaum laufen konnte. Ich versuche, mit Physiotherapie nachzuhelfen. Wie kam es zu der Niederlage bei der TSG Kaiserslautern? Der Platz war sehr schwer bespielbar. Unsere technischen Qualitäten konnten wir da nicht so einbringen. In dem reinen Kampfspiel sind wir durch zwei individuelle Fehler in Rückstand geraten. Unser Anschlusstreffer kam dann einfach zu spät. Am Sonntag spielt Fehrbach schon wieder in Lautern, diesmal auf dem Erbsenberg beim VfR. Bei einer Niederlage würde der Anschluss etwas verloren gehen ... Ja, es kommen jetzt zwei Spiele, nach denen wir wissen, wo wir stehen. Sollten wir beim VfR verlieren, stehen wir danach im Spiel gegen Tabellenführer VfB Reichenbach unter absolutem Siegzwang, wenn wir vorne dabei bleiben wollen. Sie sind beim FC Fehrbach auch noch Spielleiter. Was müssen Sie im Vorfeld und am Spieltag selbst alles bewältigen? Beeinträchtigt das die eigene Spielvorbereitung ? Nein, das ist so organisiert, dass das keinen Einfluss nimmt. Die Eintragungen bei „Pass online“ können einige Stunden im Voraus vorgenommen werden. Bei allen anderen Dingen habe ich auch noch die Unterstützung von Teambetreuer Stefan Röckel. Wir sprechen vorher alles durch. Sind Sie auch für Neuzugänge zuständig? Dann könnten Sie sich die Mitspieler ja selbst aussuchen ... Prinzipiell machen das der Trainer und ich gemeinsam. Da in Fehrbach finanziell nichts zu holen ist, ist der Kandidatenkreis eher beschränkt. Die Neuzugänge sortieren sich fast von selbst. Ihr Vater Gerhard Lorett - aktuell Jugendkoordinator beim FK Pirmasens – führte als Trainer den FC Fehrbach von der C-Klasse in die Bezirksliga. Tauschen Sie sich regelmäßig aus? Eher nicht. In sportlichen Dingen wird kein Einfluss genommen. Das ist von beiden Seiten nicht gewünscht. Er ist aber bei unseren Heimspielen aus Interesse am Verein und seinen beiden Söhnen oft Zuschauer. Weiter spielen —Nach sechs Spielen ohne Niederlage verlor der TV/SC Hauenstein II am Vorsonntag erstmals wieder bei Tabellenführer VfB Reichenbach (4:5). Am Sonntag, 14.45 Uhr, muss das Team um Spielertrainer Lucas Seibel zu Aufsteiger SG Oberarnbach/Obernheim-Kirchenarnbach. — Zeitgleich gastiert der SV Hinterweidenthal bei Schlusslicht SG Jettenbach/Eßweiler/Rothselberg. —Aufsteiger FC Dahn ist nach drei Niederlagen in Serie auf den elften Platz abgerutscht. Am Sonntag, 14.45 Uhr, muss die Schäfer-Elf zum Vorletzten, dem FV Olympia Ramstein. —Die SG Rieschweiler II will sich am ersten Rückrundenspieltag bei Spitzenreiter Reichenbach fürs 1:10-Hinspieldebakel rehabilitieren. Anstoß: Sonntag, 15.15 Uhr. |sep

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