Pirmasens
So sehen die Anmeldezahlen an den weiterführenden Schulen aus
Insgesamt 340 Schüler haben sich an den fünf weiterführenden Schulen in der Stadt angemeldet. „Wobei aktuell noch 27 Pirmasenser Schüler fehlen“, sagte Frey. Diese könnten zum überwiegenden Teil den beiden Realschulen Plus zugerechnet werden.
107 Schüler aus dem Landkreis Südwestpfalz besuchen eines der drei Pirmasenser Gymnasien. 31 Schüler aus der Stadt pendeln in den Kreis (18 zur Integrierten Gesamtschule in Thaleischweiler, neun nach Waldfischbach-Burgalben und zwei nach Contwig). „14 Schüler aus Pirmasens wurden in diesem Jahr an der IGS Thaleischweiler abgelehnt“, berichtete Frey. Die stark gesunkene Anzahl an Auspendlern (31 im Vergleich zu 68 im Vorjahr) sieht er als Bestätigung der Pirmasenser Schullandschaft. „Wir haben mit den vorhandenen Schulformen ein vielfältiges Angebot, das angenommen wird“, meinte er.
Bei den Anmeldezahlen der Gymnasien gab es wenig Überraschungen. Mit dem Ende der Umzugspläne steigen die Schülerzahlen des Hugo-Ball-Gymnasiums für das kommende Jahr leicht an. (85 im Vergleich zu 69 im Vorjahr). „Bei einer Klassenmesszahl von 28 würde das mit dem aktuellen Stand ganz knapp eine Vierzügigkeit bedeuten“, erklärte Frey. Das Immanuel-Kant-Gymnasium (75) und das Leibniz-Gymnasium (73) werden voraussichtlich dreizügig in das neue Schuljahr starten. Bis auf die Schüler, die am Kant-Gymnasium mit Latein als erste Fremdsprache beginnen (36), haben sich alle für Englisch entschieden. Traditionell besuchen mehr Schüler aus der Stadt das Hugo-Ball-Gymnasium (55), bei den beiden anderen Gymnasien halten sich Schüler aus Stadt und Landkreis die Waage. Das Immanuel-Kant Gymnasium besuchen mehr Mädchen (46) als Jungen (29), bei den beiden anderen Gymnasien haben die Jungs die Nase vorn.
Die Realschule Plus Kirchberg (zukünftig Käthe-Dassler Realschule) wollen aktuell 56 Schüler besuchen. Das ist, gemessen an den Zahlen des Vorjahres, eine Steigerung um mehr als 20 Anmeldungen. Ob die Schüler sich in diesem Jahr früher gemeldet hätten oder ob die geplanten Sportklassen zu den gestiegenen Zahlen beitrügen, wusste Frey noch nicht zu deuten. „Insgesamt gehen wir davon aus, dass beide Realschulen in diesem Jahr mindestens dreizügig sein werden.“
Die Schülerzahlen der beruflichen Gymnasien bleiben im kommenden Jahr stabil. Aktuell liegen an der Berufsbildenden Schule 58 Anmeldungen für den betriebswirtschaftlichen Zweig vor, zehn sind es für die Techniksparte. „Auch hier gehen wir aber davon aus, dass sich die Zahlen noch etwas erhöhen“, so Frey. Das Wirtschaftsgymnasium werde also mindestens zweizügig sein, wobei er sogar eher von einer Dreizügigkeit ausgehe.
Mit den Anmeldungen für die Fachoberschule (FOS) an der Landgraf-Ludwig-Realschule Plus zeigte er sich ebenfalls zufrieden. 15 Schülerinnen haben sich für den Fachbereich Gestaltung, elf Schüler (neun Jungen, zwei Mädchen) für den Fachbereich Technik entschieden. „Auch hier bewegen wir uns im prognostizierten Rahmen.“