Pirmasens SGW setzt aufs spielerische Element

«WALDFISCHBACH-BURGALBEN.» Die SG Waldfischbach nimmt Anlauf zum Sprung in die Fußball-Bezirksliga: Am morgigen Mittwoch (Anstoß: 19 Uhr) bestreitet der Vizemeister der A-Klasse Pirmasens/Zweibrücken in Martinshöhe sein erstes Match in der Aufstiegsrunde gegen den FV Kusel.
In seinem siebten Jahr in der A-Klasse, wo dreimal Rang vier und einmal Rang drei heraussprang, wurde Waldfischbach mit 66 Punkten Zweiter hinter der SG Knopp/Wiesbach. In einer Dreier-Aufstiegsrunde trifft die SGW auf Kusel (Vizemeister der A-Klasse Kusel/Kaiserslautern mit 73 Punkten) und den TuS Bolanden („Vize“ der A-Klasse Kaiserslautern/Donnersberg mit 64 Zählern). „Wir sind schon zuversichtlich und sehen unsere Chance“, sagt SGW-Spielertrainer Martin Gampfer, der am Sonntag die beiden Konkurrenten im direkten Vergleich gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Dirk Flammann beobachtet hat. Zwar habe Bolanden die Partie mit 2:0 für sich entschieden, doch sei Kusel „die bessere Mannschaft“ gewesen, befand Gampfer. Auffällig war nach seinen Worten, dass beide Teams durch enorme Kampfkraft und Zweikampfstärke überzeugten. Gampfer: „Wir müssen da mit spielerischen Mitteln dagegenhalten.“ In der Aufstiegsrunde laste überhaupt kein Druck auf den Schultern der Spieler. Diese sollten die Begegnungen „vor vielen Zuschauern einfach genießen“. Insofern hätten seine Spieler beim gegen Contwig verlorengegangenen Kreispokalfinale, wo mehrere hundert Zuschauer vor Ort waren, Erfahrungen sammeln können. Und Gampfer stellt fest: „Unsere A-Klasse ist bestimmt nicht schwächer als die beiden anderen.“ Was dem Trainer-Trio der SGW Sorgen bereitet, ist die hohe Anzahl der angeschlagenen Spieler. So war am Montag noch nicht abzusehen, mit welcher Formation die SGW am Mittwoch beginnen kann. Indes: Philipp Schneider, der mit jedem Spiel in dieser Runde besser wurde und die meisten Trainingseinheiten in den Beinen hat, verletzte sich im vorletzten Spiel schwer und fällt nach einer Operation aus. Weil Bolanden und Kusel vor dem Beginn der Aufstiegsrunde noch Entscheidungsspiele hinter sich bringen mussten und dann auch noch das erste Spiel gegeneinander bestritten, musste/durfte Waldfischbach zehn Tage nach dem letzten Rundenspiel pausieren. Gampfer: „Das kam uns wegen der vielen angeschlagenen Spieler gerade gelegen.“ Zumindest statistisch auffällig ist Kusels Stürmer Patrick Clos, der in 30 Begegnungen stolze 55 Treffer erzielte.