FUSSBALL
Sehr kurzfristig angesetztes Pokalderby zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein
Als am Mittwochabend die Hauensteiner Erstrundenpartie gegen den FC Fehrbach (6:0) abgepfiffen wurde, wussten die meisten Spieler noch nicht, dass sie schon vier Tage später im Nachbardorf antreten müssen. Der auf der Tribüne zuschauende Hinterweidenthaler Co-Trainer Daniel Tretter dagegen war bereits informiert, dass sein Team am Sonntag gegen den Gewinner dieses Spiel antreten muss. Am selben Tag gegen 18 Uhr habe der Verband den SVH informiert. „Wir mussten daher unsere geplanten Testspiele am Samstag gegen Maßweiler und am Sonntag gegen Winzeln kurzfristig absagen. Das ist für die nicht schön“, sagt Tretter.
350 Zuschauer erhofft
Aber natürlich sei ein Pokalkampf gegen Hauenstein auf alle Fälle reizvoller als ein Freundschaftsspiel. „Da kommen bestimmt die 350 erlaubten Zuschauer“, freut sich Tretter, der eine ausgeglichene Partie erwartet. Da er das Stadion nach Hauensteins vorentscheidendem 2:0 durch Niklas Kupper verließ, bekam er den SCH-Torwirbel in der Schlussphase nicht mehr mit.
Hauensteiner Vorfreude
„Das wird sicher noch eine Spur schwieriger“, merkt Kupper zur nächsten Pokalaufgabe an. Doch sein Team sei gewappnet. Der Hauptaugenmerk liege zwar auf der Landesliga, „aber wir freuen uns auf das Spiel und wollen weiterkommen“.
Jung oder Gräfe?
Abzuwarten bleibt, wer in Hinterweidenthal das SCH-Tor hütet: Youngster Henrik Gräfe, der gegen Fehrbach fehlerfrei spielte, oder der in Hinterweidenthal wohnende Ex-Oberligakeeper Kevin Jung, der gegen seinen Heimatverein gewiss besonders motiviert wäre. Beide Teams sind weitgehend verletzungsfrei.“