Pirmasens SCH ist wieder da, wo er sein will

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«HAUENSTEIN.»Nach zwei Landesliga-Jahren sind die B-Junioren-Fußballer des SC Hauenstein in die Verbandsliga zurückgekehrt. Dort haben sie zum Saisonstart heute (Anstoß: 17 Uhr) Heimrecht gegen Aufsteiger TSG Planig/Langenlonsheim/ Laubenheim.

„Darauf haben wir hingearbeitet, denn die U17-Verbandsliga ist der ideale Unterbau, die ideale Vorbereitung der Spieler auf die Anforderungen, die in der A-Junioren Verbandsliga auf sie zukommen“, sagt Hauensteins U17-Trainer Patrick Seibel. Das Saisonziel sei der Nichtabstieg – nach Seibels Worten „eine Herkulesaufgabe“, da die Verbandsliga durch den Regionalliga-Abstieg des 1. FC Kaiserslautern II auf 15 Teams aufgestockt wurde und daher fünf Teams absteigen werden. Der SCH kann diese Saison sogar zwei U17-Teams in die Punktspiele schicken. Zunächst sei „nur“ eine B-Jugend geplant gewesen. Da der SV Lemberg aber keine eigene U17-Mannschaft zusammenbekam, gab es jetzt in diesem Altersbereich eine Spielgemeinschaft. So trainieren Seibel und Heini Grünfelder nun 34 Nachwuchsfußballer und formen daraus zwei Teams – eines für die Verbandsliga und eines für die Kreisliga. Um die Kreisliga-Mannschaft wird sich Grünfelder kümmern. „Von den Spielern, die aus Lemberg zu uns kamen, sind durchaus zwei oder drei interessant für unsere Verbandsliga-Mannschaft. Wer sich nach oben anbietet, wird auch oben spielen“, sieht Seibel einen leistungsfördernden Konkurrenzkampf im Kader. Die Testspiele seines Verbandsliga-Kaders verliefen sehr erfreulich. Gegen Jägersburg gelang nach schnellem 0:3-Rückstand noch ein 5:3-Sieg. Gegen Rheinzabern (1:1) und in Lug/Schwanheim (4:2) konnten alle Spieler eingesetzt werden und nach dem 0:2 beim Regionalligisten FC Homburg auf brütend heißem Kunstrasen entfuhr es Seibel spontan: „Prima gespielt! Das war sehr in Ordnung!“ 20 Spieler sind von den eigenen C-Junioren hochgerückt. Der Verbandsligakader wird etwa zur Hälfte aus dem jüngeren Jahrgang (2003) bestehen. „Die Jungs ziehen mit, legen den nötigen Ehrgeiz an den Tag. Da bin ich zuversichtlich“, sagt Seibel. Zum SC Hauenstein gewechselt, um Verbandsliga spielen zu können, sind Jan Althof (JSG Lug/Schwanheim/Völkersweiler), David Mattern (Böhl-Iggelheim), Finn Dreisigacker (Birkweiler), Maximilian Gruttke und Amir Amini (beide FC Fehrbach). Was Seibel besonders imponiert: Gleich drei Spieler, Lukas Dechantsreiter, Heinz und Johannes Veit, kommen von Pirmasens aus mit dem Zug zum Training nach Hauenstein. Der Vorderpfälzer Dreisigacker radelt von zu Hause an den Bahnhof, fährt dann mit dem Zug bis zum Haltepunkt Hauenstein Mitte und hat das Ganze umgekehrt nach dem Training. „Die Jungs zeigen, dass sie etwas wollen und dass sie auch bereit sind, etwas dafür zu tun“, lobt Seibel. Generell merkt der langjährige Nachwuchscoach an: „Der SC Hauenstein hat sich auf die Fahne geschrieben, sich auf die eigene Jugend zu konzentrieren. Dazu gehört aber auch, dass die Jugendlichen merken, dass der Verein hinter ihnen steht, sie unterstützt und ihr Engagement Wert schätzt.“ Als Favoriten für die Verbandsliga-Meisterschaft sieht er den FK Pirmasens, den Zweiten der Vorsaison, den TSV Gau-Odernheim, Meisenheim und die U16 des 1. FC Kaiserslautern. Der SCH-Verbandsligakader Torhüter: Paul Metzger, Adrian Palm, Jan Althof Abwehr/Mittelfeld: Maximilian Gruttke, Philipp Bauer, Jonathan Mayer, Robin Tretter, Max Bär, Marcel Heinz, Samuel Buchhauser, Leon Schehl, Finn Fath, Leon Burkhart, Luca Ferber, Finn Dreißigacker, Deniz Sahin, David Mattern Angriff: Lucas Halde, Amir Amini, Rexhep Fetahu, Lukas Dechantsreiter.

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