FUSSBALL RHEINPFALZ Plus Artikel SC Hauenstein kassiert sechs Tore in Schluss-Viertelstunde

Traf für Hauenstein: Yannick Roth.
Traf für Hauenstein: Yannick Roth.

1:3 stand es bis zur 76. Spielminute, dann ging Fußball-Landesligist SC Hauenstein im Testspiel gegen den Oberligisten TuS Mechtersheim noch mit 1:9 (0:1) unter.

Bei den personell dezimierten Hauensteinern schwanden beim Höhepunkt des Schwanheimer Sportfests die Kräfte. „Das war eine Stunde lang grundsätzlich ein guter Auftritt. Am Ende war unsere Mannschaft stehend k. o.“, resümierte Hauensteins Vorsitzender Udo Memmer.

Viele Ausfälle

SCH-Spielertrainer Niklas Kupper standen nur drei Auswechselspieler zur Verfügung. Einer davon war der noch von einem grippalen Infekt geschwächte Co-Spielertrainer Philipp Weishaar. Zu allem Übel verletzte sich Hauensteins Defensivspieler Nico Rüdiger bereits im ersten Durchgang und musste durch Tom Rautenkranz ersetzt werden. Neben den vier Langzeitverletzten fielen noch die gerade geimpften Ex-Oberligaspieler Christof Seibel und Kevin Jung, die beruflich verhinderten Gino Padberg und Dariusz Hagen sowie Urlauber Dennis Brödel aus.

Eigentor und Hattrick

Das 0:1 war ein Eigentor von Justin Veith. Dem 0:3 ging ein dicker Patzer von Hauensteins Keeper Hendrik Gräfe voraus. Mechtersheim dagegen wechselte im zweiten Durchgang geballte Offensivkraft ein. David Reitarov gelangen in seinem 45-minütigen Auftritt vor 150 Zuschauern drei Treffer. Gar viermal war der ebenfalls eingewechselte Mert Özkaya erfolgreich. Von der 76. bis zur 79. Minute gelang dem Mechtersheimer Angreifer ein Hattrick.

„Für den Kopf wichtig“

„Das war für den Kopf wichtig“, sagte Mechtersheims Teammanager Heiko Magin, der in gleicher Funktion sowie als Trainer lange Jahre in Hauenstein zu Oberliga-Zeiten tätig gewesen war. Magin: „Am Freitag gab es noch eine schwere Einheit. Das zeigt unsere Mentalität, aber auch die Qualität.“

Für den Hauensteiner Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:3 sorgte Yannick Roth per Elfmeter.

x