FUSSBALL RHEINPFALZ Plus Artikel SC Hauenstein hat wohl neuen Sportchef

„Fußballverrückt“: Philipp Messerschmidt.
»Fußballverrückt«: Philipp Messerschmidt.

Seit dem Aufhören von Alexander Hornung ist beim SC Hauenstein die Position des Sportlichen Leiters vakant; Trainer Niklas Kupper und Vorsitzender Udo Memmer teilten sich seither dessen Aufgaben. Nun aber bahnt sich eine Nachfolge-Lösung an: Am Dienstagabend wurde Philipp Messerschmidt (29) der Mannschaft als neues Mitglied der Sportlichen Leitung vorgestellt.

„Wir wollen uns nun die nächsten Wochen weiter austauschen. Zu Beginn der neuen Saison werden wir, wenn es passt, dann das genaue Tätigkeitsfeld und den Umfang der Aufgaben von Philipp definieren“, sagt SCH-Vorsitzender Udo Memmer. Dass der ehemalige Verteidiger des VTG Queichhambach (A- und B-Junioren), des SC Ramberg, des SV Gossersweiler-Stein, des VfB Annweiler und des TuS Albersweiler, mit dem er zweimal in die B-Klasse aufstieg, „gute Kontakte zur südpfälzischen Fußballszene“ habe, sei für den SCH „ein großer Pluspunkt“, wie Memmer anmerkt. Der Kontakt zum Ex-Regionalligisten entstand über SCH-Spieler Yannick Roth, der in Rinnthal neben Messerschmidt wohnt.

Seine Spielerlaufbahn musste Messerschmidt wegen einer schweren Knieverletzung früh beenden. Er wollte aber dem Fußball verbunden bleiben. „Ich bin fußballverrückt und schaue mir jedes Spiel von der Verbandsliga bis zur C-Klasse an“, sagt der gelernte Papiertechnologe. An der Sportschule in Edenkoben erwirbt er gerade die Trainer-B-Lizenz, Corona verhinderte bisher das Ablegen der Prüfung.

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