FUSSBALL RHEINPFALZ Plus Artikel Roman Schäfer will mit FK Petersberg „Geschichte schreiben“

Roman Schäfer
Roman Schäfer

„Unberechenbar, unersetzbar, überall einsetzbar, technisch stark, beidfüßig, mannschaftsdienlich, torgefährlich.“ All diese Eigenschaften treffen nach Ansicht von Patrick Mehlich, Spielertrainer des FK Petersberg, auf Roman Schäfer zu.

Der im Sommer 2020 vom Landesligisten FC Fehrbach gekommene Fußballer habe sich beim aktuellen Tabellenzweiten der A-Klasse West „super integriert“. Mehlich: „Er passt zu uns wie die Faust aufs Auge.“ Einzig Schäfers Fitnesszustand sei nicht optimal. Das liege aber nicht an mangelndem Trainingsfleiß, sondern an Verletzungspausen. „Ich habe immer wieder muskuläre Probleme“, bekennt denn auch der angehende Erzieher.

Seine fußballerische Ausbildung genoss Schäfer beim SV Ruhbank, beim SV Lemberg, beim FK Pirmasens und vor allem beim FC Fehrbach, wo er seit dem zweiten B-Jugendjahr am Ball war. Mit Fehrbachs zweiter Mannschaft wurde er Meister in B- und C-Klasse, mit der ersten Garnitur stieg er 2017 in die Landesliga auf. „Es war schön, in Fehrbach Aufstiege zu feiern“, erzählt der 26-Jährige. Nach drei Jahren als Stammspieler im Landesligateam habe er mal was anderes machen wollen. Und was lag da näher, als sich dem „kleinen FKP“ anzuschließen, schließlich wohnt er seit Jahren in Petersberg. „Da ist es wirklich top“, schwärmt Schäfer, der auch gerne Basketball spielt oder joggt.

„Bester Rasenplatz der Gegend“

Er dürfe auf dem „wahrscheinlich besten Rasenplatz der Gegend“ kicken. Seine Familie komme wegen des kurzen Weges stets zu den Heimspielen, und auch seien seine Freunde alle aus Petersberg. Der Verein „leiste großartige Arbeit“. Da er auch etwas zum Gelingen im Verein beitragen möchte, engagiert sich Schäfer als Trainer der E-Jugend.

Stand Schäfer früher im Ruf, während des Spiels aufbrausend zu sein, zu „hitzeblitzig“ zu reagieren, so sei er mittlerweile „auf und neben dem Platz gereift“. Dies stellt auch sein Trainer Mehlich explizit heraus: „Er hat sich in dieser Richtung prima weiterentwickelt.“

Flexibel einsetzbar

Meist wird Schäfer als Sturmspitze oder „Zehner“ eingesetzt. „Aber ich bin flexibel“, will sich Schäfer nicht auf eine Position festlegen lassen. Nach zehn Spieltagen kommt er auf fünf Tore. „Es könnten durchaus einige mehr sein“, weiß auch er, dass nicht jede Chance genutzt werden kann.

In einem wesentlichen Punkt teilt Schäfer nicht die Meinung seines Trainers, der als Ziel aktuell nur ausgibt, die Aufstiegsrunde zu erreichen. Anders Schäfer: „Ich will aufsteigen. Auch wenn fast alle anderen im Verein dies nicht gerne hören.“ Er wolle möglichst „mit dem Verein Geschichte schreiben“, denn Petersberg gehörte noch nie der Bezirksliga an. Auf dem Weg dahin gastiert seine Mannschaft am Sonntag beim Tabellensechsten, dem SV Martinshöhe.

DAS PROGRAMM

A-Klasse West: VB Zweibrücken II - Waldfischbach/Burgalben (Sonntag, 12.45 Uhr), Maßweiler - Großsteinhausen, Contwig - SVN Zweibrücken, Martinshöhe - Petersberg (alle Sonntag, 14.30 Uhr); Thaleischweiler spielfrei

A-Klasse Ost: Fischbach - Ruhbank, Hochstellerhof - Hauenstein II (beide Sonntag, 14.30 Uhr), Lemberg - Obersimten (Sonntag, 14.45 Uhr), Hilst - Münchweiler (Sonntag, 15 Uhr).

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