Pirmasens Resch: „Wir können nicht mehr machen“

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Die Parksituation am Fehrbacher Sportplatz bleibt die „unendliche Geschichte“ des Hengsberger Ortsbeirates. In der Sitzung am Dienstagabend gab’s darüber erneut Diskussionen.

Auslöser war das Bezirksligaspiel des FC Fehrbach gegen TuS Steinbach am vergangenen Sonntag. Wer aus Hengsberg Richtung Fehrbach fuhr, hatte bereits von der Firma Holzbau Müller bis fast Ortseingang Fehrbach auf der rechten Fahrbahnseite eine lange Schlange geparkter Fahrzeuge vor sich; ohne Möglichkeit irgendwo einzuscheren, wenn aus Richtung Fehrbach Gegenverkehr kam. Am Sonntag musste denn auch so mancher Fahrer beziehungsweise manche Fahrerin den Rückwärtsgang einlegen, um den Entgegenkommenden vorbeizulassen. „Ich fahr’ nicht rückwärts“, so der Zwischenruf eines Ratsmitgliedes, „ich schalte den Motor aus und bleibe stehen.“ Ortsvorsteher Peter Resch meinte zu der Lage: „Wir können nicht mehr machen. Die Autofahrer dürfen auf der rechten Seite (aus Richtung Hengsberg) parken. Nur müsste man ab und zu eine Lücke zum Einscheren lassen. Aber wenn das gemacht wird, dann stellt wieder einer sein Auto in diese Lücke.“ Rufe nach der Polizei verhallen ungehört. Denn die erklärt, dass die Überwachung des ruhenden Verkehrs nicht zu ihren Aufgaben gehöre. Ortsbezirksbeauftragter Heinrich Ehresmann erläuterte, dass es bereits Bemühungen der Verwaltung gegeben habe, dem FC Fehrbach Flächen fürs Parken zu beschaffen. Was aber nicht gelang. „Die Krux liegt darin, dass kein Landbesitzer verkaufen will, nicht mal verpachten“, so der Ortsvorsteher. Ehresmann will das Parkproblem nochmals mit dem Leiter der städtischen Verkehrsbehörde thematisieren. Auf der Seite gegenüber dem Sportplatz (aus Richtung Fehrbach) wurde inzwischen ein eingeschränktes Halteverbot eingerichtet. Darüber informierte Resch den Rat. Er gab außerdem bekannt, dass im Steinacker zwei Altkleider-Container aufgestellt wurden. Das Baumgitter um die junge Linde am Wendeplatz war beschädigt worden und der Baum steht jetzt schief. Wie André Jankwitz, Leiter des Gartenamtes, versicherte, sei die Linde nicht verletzt. Der Baum richte sich von alleine wieder auf. Mit der Umzäunung des Spielplatzes wurde noch nicht begonnen, teilte Resch dem Rat mit. Ob’s dieses Jahr noch klappt, darüber konnte er keine Angaben machen. Ohne vorher die Öffentlichkeit zu informieren, hat das Forstamt Pirmasens einen ausgeschilderten Wanderweg gesperrt, weil in der Gewanne „Sommerwald“ bei Hengsberg Baumfällarbeiten durchgeführt werden. „Wie lange soll die Sperrung noch dauern?“, fragte Ratsmitglied Michael Hoffmann. Er merkte auch an, dass ein Hinweisschild, das vom Landesbetrieb Mobilität im Blümeltal aufgestellt wurde, die Wanderer und Spaziergänger „total in die Irre führt“. Einerseits werde Werbung für die Wasserbüffel im Blümeltal gemacht, andererseits ein Schild hingestellt, das die Wege auf den Kopf stelle. „Jemand, der ortsunkundig ist, wird in die falsche Richtung geführt, wenn er den Markierungen auf dem Schild folgt“, das zudem noch in einem schlechten Zustand sei. |pt

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